SV Schermbeck hofft auf Türöffner

Fußball

Mit einem Dreier will der SV Schermbeck Boden auf das Führungsduo der Westfalenliga 1 gutmachen. Vreden und Gievenbeck spielen gegeneinander.

SCHERMBECK

29.09.2017 / Lesedauer: 2 min

Westfalenliga 1 SV Schermbeck - BSV Roxel So. 15 Uhr, Volksbank-Arena, Im Trog 52.

Die Tabelle lügt nach sieben Spieltagen nicht mehr so wie zum Saisonstart. Daher will Schermbecks Trainer Thomas Falkowski vor dem Match gegen den BSV Roxel auch nicht tiefstapeln.

Die Gäste stehen mit vier Punkten auf dem vorletzten Platz. Sie haben bislang schon 18 Gegentore kassiert und mit minus 13 Toren die schlechteste Tordifferenz. Somit spricht eigentlich alles für den SV Schermbeck, doch auch diese 90 Minuten müssen erst gespielt werden.

Falkowski erwartet eine sehr defensiv eingestellte Mannschaft, die alles tun wird, um Tore zu vermeiden. Er fordert daher von seiner Elf, dass sie nicht zu übermotiviert an die Sache geht: „Roxel wird auf Konter spielen, da hat man schneller ein Tor bekommen als einem lieb ist.“

Offensive wird umgestellt

In Sachen schnelle Tore hat der SV Schermbeck in seinen Heimspielen bislang eher gute Erfahrungen gemacht. Zuletzt haben die Rot-Weißen in der Volksbank Arena immer früh getroffen und manche gegnerische Taktik schnell zunichte gemacht. Auf so einen Türöffner hoffen die Schermbecker auch am Sonntag.

Da Marc Schröter in den kommenden Wochen bekanntlich nicht dabei ist, muss der Trainer seine Offensive umstellen. Aufgrund des großen und ausgeglichenen Kaders hat er da eine Menge Optionen. Er überlegt, ob er mit einer Spitze, mit zwei Spitzen oder mit einer falschen Neun antreten wird: „Das hängt vom Abschlusstraining ab. Nun können sich die präsentieren, die sonst in der zweiten Reihe standen. Es ist ihre Chance, sich langfristig für die Stammelf zu empfehlen.“ Da auch Nikolaj Zugcic ausfällt, kommt Benedikt Helling wieder in die Mannschaft: „Benedikt hat am letzten Sonntag gut gespielt. Da habe ich keine Sorgen.“

Lesen Sie jetzt