Schafft Schermbeck den versöhnlichen Abschluss?

Handball

Die Herren des SV Schermbeck wollen das Jahr mit einem Sieg beenden. Dafür muss das Team von Trainer Stephan Schmücker aber seine Fehler reduzieren.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 12.12.2019, 16:23 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schafft Schermbeck den versöhnlichen Abschluss?

Frederik Bell und Co. wollen das Jahr versöhnlich beenden und den dritten Saisonsieg feiern. © Joachim Lücke

Die Landesliga-Herren des SV Schermbeck können sich selber ein schönes Weihnachtsgeschenk machen, wenn sie am Samstag einen Heimsieg gegen Hiesfeld/Aldenrade II holten. Die SVS-Frauen freuen sich auf das Duell in Rhede.

Landesliga 3 NR

SV chermbeckS - HSG Hiesfeld/Aldenr. II

Sa. 18 Uhr, SH Erler Straße, 46514 Schermbeck.

Da es in der Landesliga ergebnistechnisch wirklich drunter und drüber geht, haben die Schermbecker trotz der gerade einmal zwei Siege überhaupt noch nichts verloren. Trainer Stephan Schmücker sagt: „In dieser Liga ist fast jede Mannschaft in der Lage, eine andere zu schlagen.“

Nur bei den Schermbeckern hat das bislang noch nicht so gut geklappt. Allerdings waren sie beim 26:27 in Lintfort am letzten Sonntag kurz davor, den dritten Sieg zu holen. Der Trainer hat aber die alten Schwächen erkannt: „Die jungen Spieler machen immer noch sehr viele Fehler, die in der Endabrechnung den Ausschlag geben.“

Sollten die Schermbecker aber weiterhin nicht gewinnen, wird der Abstieg natürlich unausweichlich sein. Daher wäre es so langsam an der Zeit, den dritten Erfolg einzufahren, und mit einem guten Gefühl ins nächste Jahr zu gehen. Die Gäste haben nur zwei Punkte mehr als der SVS und bei einem Sieg stünde die Schmücker-Sieben wahrscheinlich schon auf Platz elf. Ein Fragezeichen steht aber hinter Jan-Felix Draeger-Gilessen, der sich am letzten Sonntag eine Prellung zugezogen hat. Zudem könnte auch Leon Nappenfeld im letzten Heimspiel des Jahres ausfallen.

Frauen-Bezirksliga WES

HC TV Rhede II - SV Schermbeck

So. 14.30 Uhr, SH Mittelmannstraße, 46414 Rhede.

Wie schon in der letzten Woche wird spielt auch beim TV Rhede II der achte Tabellenplatz der Gastgeberinnen keine Rolle. SVS-Trainer Andreas Maile lässt sich da nicht täuschen: „Neukirchen war sehr stark, Rhede ist vom gleichen Kaliber.“ Der Trainer des Tabellendritten wird mit einer Mannschaft nach Rhede fahren , die dort auf jeden Fall etwas holen kann: „Ein paar Spielerinnen fallen aus, andere kommen zurück. Das wird das Spiel aber nicht entscheiden.“

Andreas Maile hat sich in seiner taktischen Orientierung nun mehr dem Tempo-Handball zugewandt: „Mit der momentanen Mannschaft brauche ich nicht mehr langsam aufzubauen, um Ballverluste zu vermeiden. Wir haben das schon in den letzten Wochen trainiert und werden das weiter forcieren.“ Das bedeutet, dass die Schermbeckerinnen am Sonntag genau das hohe Tempo mitgehen werden, für das die Gastgeberinnen bekannt sind.

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