SV Schermbeck marschiert weiter

Fußball

Mit einem souveränen 3:0-Sieg über Roland Beckum hat sich der SV Schermbeck auf Platz zwei geschoben. Der Oberliga Absteiger war ohne Chance.

SCHERMBECK

17.09.2017 / Lesedauer: 3 min

Mit einer beeindruckenden Effektivität hat die Falkowski-Elf schnell für klare Verhältnisse gesorgt. Zudem sind alle drei Tore sehr ansehnlich gewesen.

Westfalenliga 1 SVS - SC Roland Beckum 3:0 (1:0)

Nach einem kurzen Abtasten brachte die erste Schermbecker Chance schon die Führung. Marek Klimcok schickte Milaszewski auf die Reise der lief alleine aufs Tor und verwandelte sicher.

Das Spiel der Schermbecker war gerade in den ersten 20 Minuten nicht ohne Fehler. Es gab den einen oder anderen unnötigen Fehlpass in der eigenen Hälfte, doch Folgen hatte das nicht. Da die Platzherren diese Zuspiele durch tadelloses Zweikampfverhalten gleich wieder ausbügelten, kam Hamm nicht zu Möglichkeiten.

Im Spiel nach vorne hat man den SVS selten so zielstrebig gesehen. Das 2:0 hatte eine besondere Qualität: Marek Klimczok spielte Marc Schröter auf links frei, der dribbelte sich in den Strafraum und bediente mustergültig Dominik Milaszewski (26.). Nur zwei Minuten später folgte die Entscheidung. Nach einer ecke köpfte Klimczok den Ball von der Außenlinie zurück auf Schröter, der die Kugel volley im linken ecke versenkte. Das hätte Milaszewski noch das 4:0 gemacht, traf aber aus dem Gewühl nur den Hammer Schlussmann.

Die Vorstellung der Hammer, die ja eigentlich gerne zurück in die Oberliga wollen, war enttäuschend. Sie stemmten sich nach dem dritten Treffer nicht mehr gegen die Niederlage. Auch nach dem Seitenwechsel gab es nicht den geringsten Ansatz zu einer Startoffensive, um das Unmögliche doch noch möglich zu machen.

Allerdings spielten da die Schermbecker auch nicht mit. Sie attackierten den Gegner schon früh, spätestens im Mittelfeld. Dabei ging die Zahl der gewonnen Zweikämpfe deutlich in Richtung 80 oder 90 Prozent. In der Offensive ließen es die Schermbecker aber nun etwas ruhiger angehen. Da Hamm nicht mehr aufmachte, sondern lieber das vierte Gegentor verhinderte, blieben Schermbecker Chancen eher Mangelware. Die beste Möglichkeit hatte noch Marek Klimczok, als er einen Freistoß von rechts knapp am linken Pfosten vorbeizirkelte.

Der in der Halbzeit eingewechselte Hasan Dere durfte auch früh wieder duschen. In der 73. Minute sah der Hammer gelb, um nur eine Minute später nach einem groben Foul die Ampelkarte präsentiert zu bekommen.

SVS: Carpentier, Mule-Ewald, Klimczok (77. Grumann), Zugcic, Schröter, Milaszewski, Titz, Poch (71. Niewerth), Habitz, Kevin Ruudolph, Patrick Rudolph (83. Noetzel).

Tore:  1:0 Milaszewski (10.), 2:0 Milaszewski (26.), 3:0 Schrötrer (28.).

Bes. vork.: Gelb-rot gegen Dere (Beckum, 74.)

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