So startet der SV Schermbeck in die neue Saison

Handball

Der Handball-Verband Niederrhein startet am Wochenende wieder in die Meisterschaft. Die Teams aus Dorsten und Rhade haben noch Pause.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 04.09.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
SV Schermbeck, Frederik Bell

Frederik Bell (l.) und die SVS-Herren wollen die Heimserie in der Bezirksliga aus der vergangenen Saison fortsetzen und die HSG Hiesfeld/Aldenrade III schlagen. © Joachim Lücke

Die Schermbecker Männer haben am Samstag zum Bezirksliga-Auftakt die HSG Hiesfeld/Aldenrade zu Gast. Die Frauen treten beim TV Issum II an.

Bezirksliga WES Männer

SV Schermbeck – HSG Hiesfeld/Aldenrade III

Sa. 18 Uhr, SH Erler Straße, 46514 Schermbeck.

Lars Cox hat mit seiner Mannschaft im Laufe der Woche noch einmal die Angriffs- und Verteidigungsvarianten durchgespielt: „Ich glaube, wir sind für dieses Spiel gut gerüstet.“ Die Schermbecker haben im letzten Jahr als SVS II in der Bezirksliga kein Heimspiel verloren: „Diese Serie wollen wir auf jeden Fall fortsetzen.“ Aufgrund der Corona-Krise konnte Lars Cox nicht so viele Informationen über den Gegner sammeln: „Wir müssen aber auf unsere Stärken schauen. Ich habe am Samstag alle Spieler an Bord, und gehe auch davon aus, dass wir die Begegnung gewinnen werden.“

Bezirksliga WES Frauen

TV Issum II – SV Schermbeck

Sa. 14.30 Uhr, SH Vogt-von-Belle-Platz, 47661 Issum.

Die Schermbecker Frauen sind schon seit einigen Monaten im Training. Schon während der corona-bedingten Hallenschließungen hat Trainer Andreas Maile sein Team regelmäßig gesehen: „Ich bin sehr dankbar, dass uns der Wassersport-Verein die Wiese am Hallenbad zur Verfügung gestellt hat. Das hat uns sehr geholfen.“ Die Saisonvorbereitung in der Halle endete mit einem Trainingslager am letzten Wochenende. Zum Abschluss gab es ein Spiel gegen den Liga-Gefährten HSG Hiesfeld/Aldenrade, das mit 18:25 verloren ging. Andreas Maile schränkt aber ein: „Da waren wir nur noch zu acht, und diese acht waren schon platt.“

Jetzt lesen

Wie schon in der letzten Saison hat Maile, der neben Betreuerin Dorothe Amos nun auch Jürgen-Schulte-Loh als Co-Trainer an seiner Seite hat, zwar einen großen Kader, doch es werden im seltensten Fall alle Spielerinnen verfügbar sein: „Von den 20 sind viele Krankenschwestern, Polizistinnen und andere Schichtdienstler in der Mannschaft. Ich muss dann von Spiel zu Spiel sehen, wer dabei sein kann.“ Das größte Problem hat er auf der Torwartposition, denn Michelle Latzel, die einzige Torhüterin, gehört zu den Frauen, die am Wochenende öfter arbeiten müssen. So wird sie auch am Samstag fehlen: „In diesen Fällen muss dann Anna Schulte-Bocholt ins Tor. Das schwächt uns auf dem Feld aber enorm.“ In absehbarer Zeit soll aber für die A-Juniorin Gina Fink ein Doppelspielrecht beantragt werden, um dieses Problem zu lösen. Einziger Neuzugang im Team ist die A-Juniorin Sophie Balster, die aber momentan verletzt ist.

Maile rechnet sich einen Platz im vorderen Drittel aus: „Es sind viele starke Teams in der Liga. Es wird immer von der Tagesform und dem zur Verfügung stehenden Kader abhängen, wie wir gegen diese Teams abschneiden.“

Dorsten und Rhade starten später

Die Bezirksliga-Damen des VfL Rot-Weiß Dorsten starten am 3. Oktober mit einem Heimspiel gegen Welper in die Saison; die Herren des HSC Rhade spelen erstmals am 4. Oktober zuhause gegen Adler Münster.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt