Diesen Trainerwechsel hätten wohl die wenigsten erwartet

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Die Wintervorbereitung hat gerade Fahrt aufgenommen, da gibt es schon eine Riesenüberraschung für den Sommer. Einen Trainerwechsel, mit dem wohl wirklich die wenigsten gerechnet hätten.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 26.01.2020, 11:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Testspiel gegen ETB SW Essen ging für Oberligist SV Schermbeck am Samstag mit 0:1 verloren. Doch das Ergebnis und das Spiel gerieten zur Nebensache. Denn am Rande des Spiels gab SVS-Trainer Thomas Falkowski bekannt, dass er den SV Schermbeck am Saisonende verlassen wird.

Diesen Trainerwechsel hätten wohl die wenigsten erwartet

Thomas Falkowski (r.) wird Patrick Rudolph (l.) und den anderen Spielern nur noch bis Saisonende Anweisungen geben. © Joachim Lücke

„Ich habe mich in Schermbeck sehr wohl gefühlt. Zudem habe ich sehr erfolgreich gearbeitet. Als der Vorstand mir die Entscheidung am Freitag mitgeteilt hat, war ich mehr als erstaunt,“ erklärte Thomas Falkowski.

In der Verbandsliga geestartet

Er hat den SVS 2017 als Verbandsligisten übernommen und schaffte gleich in seinem ersten Jahr den Aufstieg in die Oberliga. Das erste Jahr dort beendete er mit einem einstelligen Tabellenplatz. Das kann das Team in diesem Jahr wiederholen und steht noch im Halbfinale des Westfalenpokals. Das alles hat Falkowski trotz einer Personalmisere geschafft.

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SVS-Vorsitzender Michael Steinrötter stellt die Erfolge nicht in Abrede: „Thomas ist ein toller Trainer, doch die neue Vereinsstruktur hat die Entscheidung notwendig gemacht.“ Der neue SVS 2020 hat sieben Vorstandsmitglieder. Nach den momentanen Kalkulationen würde der Club nächstes Jahr rund 10.000 Euro Verlust machen, so gab es eine Mehrheitsentscheidung für eine kostengünstigere Lösung als Falkowski und sein Trainerteam, erklärt Steinrötter: „Wir wollen in dem neuen Verein ab Jahr 1 wirtschaftlich arbeiten und gehen deshalb neue Wege.“

Aus demselben Grund werden auch einige Spielerverträge nicht verlängert. Elf Akteure hätten aber schon unterschrieben: Cedric Drobe,Maik Habitz,Raphael Niehoff, Kilian Niewerth, Kevin Mule-Ewald, Michael Smykacz,Dominik Hanemann, Miles und Malte Grumann, Mel Gerne sowie Ilkay Kara.

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