SV Schermbeck trifft im Pokal auf einen alten Bekannten

Fußball

Der Westfalenpokal hat für den SV Schermbeck mit dem Westfalenligisten Concordia Wiemelhausen eine hohe Hürde parat. Der Kampf um die Stammplätze ist noch lange nicht entschieden.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 03.08.2018, 15:32 Uhr / Lesedauer: 2 min
Neuzugang Ivan Benkovic (l.), hier im Zweikampf mit Tafari Moore von Plymouth Argyle, hat in den Testspielen schon viele Tore geschossen.

Neuzugang Ivan Benkovic (l.), hier im Zweikampf mit Tafari Moore von Plymouth Argyle, hat in den Testspielen schon viele Tore geschossen.

Im ersten Pflichtspiel der Saison geht es für den SV Schermbeck gleich in die Vollen. In der ersten Runde des Westfalenpokals tritt der Oberliga-Aufsteiger beim Westfalenligisten Concordia Wiemelhausen an.

Westfalenpokal

C. Wiemelhausen - SVS

So. 15 Uhr, SA Glücksburger Str. 25, 44799 Bochum.

Der Schermbecker Trainer Thomas Falkowski ist bekanntlich ein großer Fan des Pokals: „Im Westfalenpokal gibt es tolle Spielpaarungen. Sollten wir in die erste Hauptrunde kommen, wäre das ein großer Erfolg.“

Die Vorbereitung läuft in Schermbeck auf Hochtouren. Im Training arbeitet der Aufsteiger intensiv und die Spieler sind bis zum Ende der Einheiten mit vollem Ehrgeiz bei der Sache. Kein Wunder: hat doch Falkowski bei seinem großen Kader die Qual der Wahl. Der Kampf um die Stammplätze ist voll im Gange.

Die erste Elf, die am Sonntag in Bochum aufläuft, ist nicht zwangsläufig die Startelf des ersten Spieltags in Gievenbeck. „Einige Kandidaten für die Stammelf waren zwischendurch im Urlaub. Sie brauchen noch eine Woche Training, um den gewünschten Fitness-Grad zu erreichen“, erklärt Falkowski. Auch einige der Neuzugänge seien noch nicht auf dem optimalen Stand. „Sie müssen sich noch an das Tempo und die Trainingsintensität gewöhnen. Das wird noch einen oder zwei Monate dauern.“

Der größere Kader ermöglicht auch neue Spielsysteme − doch die haben noch nicht gänzlich funktioniert. Der Coach will die Dreierkette zur Option machen. „Aufgrund vieler Urlauber konnten wir das aber noch nicht wie gewollt einstudieren und ich habe das ad acta gelegt“, sagt Falkowski. Vielmehr haben die Schermbecker nun daran gearbeitet, die bekannten Systeme schneller umzusetzen und zu verfeinern.

Ein alter Bekannter

Concordia Wiemelhausen ist sicherlich ein erster Gradmesser. Die Schermbecker können beweisen, wie gut sie in der Vorbereitung gearbeitet haben. Die Bochumer haben in der abgelaufenen Saison einen Platz im oberen Mittelfeld belegt. Für das neue Spieljahr haben sie ihren Kader mit einigen Oberliga-Spielern verstärkt. Ohnehin ist die Zahl der Neuzgänge enorm hoch, sodass die Mannschaft wohl noch nicht ganz eingespielt ist. Einer der Neuzugänge ist in Schermbeck kein Unbekannter: Mit Benjamin Carpentier hat die Concordia jenen Keeper verpflichtet, der im letzten Jahr noch in Schermbeck zwischen den Pfosten stand.

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