SV Schermbeck verliert Spiel und Spieler

Fußball

Die 1:2-Niederlage in Stadtlohn kann Trainer Thomas Falkowski schnell vergessen. Zwei Verletzungen könnten den SV Schermbeck aber langfristig schwächen.

SCHERMBECK

24.09.2017 / Lesedauer: 2 min

Westfalenliga 1 SuS Stadtlohn - SV Schermbeck 2:1 (1:0)

Marc Schröter blieb beim Aufwärmen im Rasen hängen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Im schlimmsten Fall könnte es ein Kreuzbandriss sein, der ihn mindestens ein halbes Jahr pausieren lassen würde. Nach der Pause blieb auch Nikolaj Zugcic in der Kabine, bei dem ein Muskelfaserriss vier Wochen Ausfall bedeuten könnte.

Auch während des Spiels lief es für die Schermbecker nicht so toll. Das Pressing funktionierte nicht wie gewohnt, da die Spieler zu weit vom Gegner entfernt standen. Kilian Niewerth traf zwar einmal die Latte, aber auch Stadtlohn traf zweimal Aluminium. Eine Minute vor der Pause gingen die wiedererstarkten Gastgeber in Führung. Ein Freistoß gelangte zu Cigan Bolat, der Benjamin Carpentier aus spitzem Winkel durch die Beine schoss.

Auch im zweiten Durchgang gewann das Spiel der Gäste nicht an Qualität. Schermbeck spielte nun zwar offensiver, kassierte dafür aber auch einen Konter zum 0:2 durch Durim Feta (65.). Anschließend stellte Thomas Falkowski (Foto) auf Dreierkette um, um noch etwas zu bewegen. Neun Minuten vor dem Ende schlug Kevin Mule-Ewald eine Flanke in den Strafraum, Maik Habitz verlängerte per Kopf und Dominik Milaszewski traf zum Anschlusstor. In der vierten Minute der Nachspielzeit köpfte Habitz aus kurzer Distanz knapp neben das Tor, Thomas Falkowski stellte aber fest: „Das wäre ein sehr glücklicher Punkt gewesen. Wir kamen heute nie für einen Sieg in Frage."

SVS: Carpentier; Mule-Ewald, Klimczok, Zugcic (46. Helling), Milaszewski, Titz, Poch (70. Grumann), Habitz, P. Rudolph, K. Rudolph.

Tore: 1:0 Bolat (44.), 2:0 Feta (65.), 2:1 Milaszewski (81.).

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