SV Schermbeck träumt vom DFB-Pokal

rnFussball

Der Traum vom DFB-Pokal ist für den SV Schermbeck wieder ein Stück näher gerückt. Zwei Siege fehlen nun noch.

von Ralf Weihrauch, Andreas Leistner

Schermbeck

, 20.11.2019, 21:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Westfalenpokal

SV Schermbeck - DSC Wanne-Eickel

2:1 (2:1)

Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Schermbecker unter den gut 250 Zuschauern. Schon in den Anfangsminuten verpassten Dominik Göbel (5.) und Dominik Milaszewski (8.) Hereingaben ihrer Mitspieler in aussichtsreicher Position nur knapp, und in der 12. Minute bediente Milaszewski dann Kilian Niewerth, der aus elf Metern das 1:0 erzielte.

Die Freude währte allerdings nur kurz. Mit dem ersten zählbaren Angriff kamen die Gäste zum Ausgleich. Rene Michen traf nach 18 Minuten unhaltbar in den Winkel.

Die erneute Führung war aber nicht unverdient. Bei einem Eckball traf ein Eickeler Verteidiger Dominik Milaszewski mit dem Ellenbogen im Gesicht, und Schiedsrichter Florian Exner zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Dominik Hanemann trat an und ließ die SVS-Fans zum zweiten Mal jubeln (23.).

Danach aber war es mit der Schermbecker Überlegenheit bald vorbei. Ab der 30. Minute übernahmen die Gäste das Kommando, und die SVS-Abwehr geriet wiederholt gehörig unter Druck. Der Halbzeitpfiff kam den Gastgebern durchaus nicht ungelegen.

Und der SVS nutzte die Atempause. Die Abwehr stand nach dem Seitenwechsel wieder besser und erlaubte den Gästen keine echte Torchance mehr. Wanne-Eickel bemühte sich zwar um Spielkontrolle und hatte auch mehr Ballbesitz, doch wirkliche Gefahr entstand für das SVS-Tor dabei nicht.

Hanemann hätte alles klar machen können

Ganz anders sah es auf der anderen Seite aus. Dominik Hanemann wurde dabei nach seinem Tor zum 2:1 fast noch zum tragischen Helden. Denn gleich zweimal scheiterte Schermbecks Nummer 9 frei vor DSC-Keeper Thorben Krol (73. und 89.). Eine dieser beiden Möglichkeiten hätte er eigentlich nutzen müssen, dann wäre die Partie wohl entschieden gewesen. So aber mussten die Schermbecker nach einigen Verletzungsunterbrechungen noch sieben Minuten Nachspielzeit überstehen, bevor sie endgültig jubeln durften. In der letzten dieser Zusatzminuten hätte auch Dominik Milaszewski noch den Deckel drauf machen können, doch auch er jagte den Ball bei einem Konter übers leere Tor der Gäste.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt