SV Schermbeck will nachlegen

Fußball

Der SV Schermbeck steckt trotz des Sieges in Roxel weiter im Abstiegskampf. Die Schlebach-Elf braucht daher auch einen weiteren Erfolg gegen die Victoria aus Clarholz.

SCHERMBECK

10.03.2017, 17:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Westfalenliga 1 SV Schermbeck - Victoria Clarholz So. 15 Uhr, Volksbank-Arena, Im Trog.

Zum ersten Mal seit vielen Wochen hat der Trainer fast freie Auswahl in Sachen Aufstellung. Kevin Mule-Ewald ist noch angeschlagen, doch schon in Roxel hat der Verteidiger gezeigt, dass er selbst in nicht ganz fittem Zustand äußerst wichtig für die Innenverteidigung ist. Zudem hat sich am Donnerstag Torwart Benjamin Carpentier bei einem Zusammenstoß mit Enoch Wölfer am Knie verletzt. Der Keeper hat die Einheit sofort abgebrochen und  sich behandeln lassen. Eine genaue Diagnose stand aber am Freitag noch aus.

Das Match in Roxel hat gezeigt, wie wichtig Marc Schröter für die Mannschaft ist. Mit ihm ist auch die Torgefährlichkeit zurückgekehrt. Auch wenn es sicherlich nichtoptimal ist, sich nur auf einen einzigen Stürmer zu verlassen, scheint Schröter momentan der einzige Spieler zu sein, der regelmäßig in der Lage ist, Treffer beizusteuern.

Trainer Christoph Schlebach will sich vom Sieg in Roxel nicht blenden lassen: „Wir haben nur die Plätze mit Roxel getauscht. Jetzt muss noch mehr kommen.“ Wenn ein Sieg gegen Clarholz gelänge, hätte der SVS ein weiteres Team in den Abstiegsstrudel geholt.

Die Clarholzer kommen mit der Empfehlung eines 2:0-Erfolges in Herford nach Schermbeck. Das karge 1:1 in Zweckel hat aber gezeigt, dass Konstanz auch bei der Victoria ein Fremdwort ist.

Somit geht der SV Schermbeck mit guten Aussichten auf einen weiteren Dreier in die Begegnung. Das wäre auch gut für das Selbstvertrauen, dass der SVS dringend benötigt, um sich in den kommenden Wochen in sichere Regionen vorzukämpfen.

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