SV Schermbeck winkt das Mittelfeld

Fußball

Nach dem unnötigen Pokal-Aus in Marl geht es nun für den SV Schermbeck wieder ums Wesentliche. Gegen Hiltrup soll es am Sonntag wieder einen Dreier geben.

SCHERMBECK

07.04.2017, 16:54 Uhr / Lesedauer: 2 min

Westfalenliga 1 SV Schermbeck - TuS Hiltrup So. 15 Uhr, Volksbank-Arena, Im Trog.

Trotz der Niederlage war Trainer Christoph Schlebach mit der Vorstellung seines Teams beim Bezirksligisten nicht unzufrieden: „Wir haben ja das Spiel dominiert. Wir müssen aber unsere hundertprozentigen Chancen auch reinmachen.“ Die Schermbecker scheinen zudem eine Elfmeterphobie zu entwickeln. Die Schlebach-Elf hat in zwei Spielen vier Elfmeter zugesprochen bekommen, von denen nur einer ins Tor ging.

Schlebach macht sich durchaus Sorgen, dass seine Stürmer im Abschluss zu ungefährlich sind. Wenn Marc Schröter nicht dabei ist, dann kann man nicht unbedingt auf einen Schermbecker Treffer wetten. Glücklicherweise darf der Torjäger am Sonntag wieder spielen, sodass die SVS-Fans wieder auf ein Erfolgserlebnis hoffen können.

Zudem wird Kevin Mule-Ewald wieder mit von der Partie sein und Benjamin Carpentier hütet wieder das Tor. Zudem kann Schlebach auf Marek Klimczok zählen, der am Donnerstag wegen Adduktorenproblemen geschont wurde. Allerdings fehlt Verteidiger Evans Kissi, der aus beruflichen Gründen aussetzt.

Nach den letzten fünf Spielen mit elf Punkten und nur einem Gegentor hat sich die Stimmung in Schermbeck deutlich verbessert. Der Abstand auf Roxel ist zwar nur auf fünf Punkte gewachsen, dafür hat sich der SVS ans untere Mittelfeld herangekämpft. Mit einem Sieg über den TuS Hiltrup und bei einer wahrscheinlichen Niederlage Roxels in Vreden hätten die Schermbecker erst einmal Ruhe.

Die Hiltruper haben zwar auch die letzten vier Spiele nicht verloren, die drei Remis reichten aber nur für drei Punkte. Die Gäste wollen ein weiteres Abrutschen liebend gerne verhindern.

Ermittlungen beim TSV Marl-Hüls

Die Schermbecker müssen allerdings ihre Planung für die kommende Saison umstellen. Noch in der letzten Woche hat der Westfalenlgist Michael Klein als neuen Sportlichen Leiter vorgestelt. Nun hat aber die Steuerfahndung bei Kleins letztem Verein TSV Marl-Hüls zugegriffen. Beim Oberligisten gab es eine großangelegte Aktion, die akribisch vorbereitet worden war. Es werden die letzten sechs Jahre untersucht, von denen beim TSV die meiste Zeit Michael Klein im Amt war.

Michael Steinrötter der alte und designierte neue Vorsitzende der Fußball-Abteilung erklärte am Rande des Pokalspiels in Marl: „Michael Klein will erst einmal mithelfen, die Vorfälle beim TSV aufzuklären. Er steht dem SV Schermbeck vorläufig nicht zur Verfügung.“

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