SVS braucht eine lange Anlaufzeit

17.07.2007, 21:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schermbeck Der SV Schermbeck hat gestern gegen den SC Hassel mit einigen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen gehabt. Der 2:1-Erfolg war aber dennoch verdient.

Testspiel

SV Schermbeck - SC Hassel

2:1 (1:1)

Der gute Eindruck der ersten fünf Minuten war schnell verblasst. Das Spiel des Fußball-Oberligisten war mehr als zerfahren. Das lag weniger an der mangelnden individuellen Stärke, sondern an der fehlenden ordnenden Hand im Mittelfeld. Das Tor des Verbandsligisten kam gar nicht in Gefahr.

Stattdessen bekam auf der anderen Seite Christoph Konowski nach einem Freistoß in der Mauer im Strafraum den Ball an die Hand. Serif Ersoy schoss den Strafstoß unhaltbar zur Hasseler Führung ein. Erst nach einer halben Stunde lief es bei den Gastgebern besser. Einer der auffälligsten Figuren war Neuzugang Christopher Nachtwey, der kämpferische und technische Qualitäten aufblitzen ließ. Nach einigen guten Chancen war es dann Pierre Bendig, der nach schöner Vorarbeit zum 1:1 einköpfte.

Im zweiten Durchgang wechselte SVS-Coach Martin Stroetzel sechs neue Spieler ein. Schermbeck blieb weiter überlegen. Das lag vor allem an Benedikt Jansen, der über die rechte Seite immer wieder für Gefahr sorgte.

Neuzugang Sven Esper jagte in der 54. Minute einen Freistoß aus 18 Meter unhaltbar zum 2:1 in Hasseler Tor. Anschließend kritisierte Stroetzel nur, dass seiner Mannschaft noch der Drang zum Tor fehlte. So wären die Hassel acht Minuten vor dem Ende fast noch zum Ausgleich gekommen, doch der Pfosten rettete für den SVS. weih

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