SVS darf sich nicht ausruhen

Fußball

Der SV Schermbeck präsentiert sich zwar gerade in sehr guter Form, der Klassenerhalt ist aber alles andere als sicher. Bei den Münsteraner Preußen würde eine Niederlage die Situation wohl wieder deutlich verschärfen.

SCHERMBECK

31.03.2017, 16:07 Uhr / Lesedauer: 1 min

Westfalenliga 1 SC Pr. Münster II - SV Schermbeck So. 15 Uhr, SA Am Berg Fidel 51, 48153 Münster.

Setzt man einen Roxeler Sieg gegen Heiden voraus, wäre der Vorsprung auf  die Abstiegsränge bei einer Schermbecker Niederlage in Münster auf zwei Punkte geschmolzen. Doch das Selbstbewusstsein der Schermbecker ist nach vier Spielen ohne Gegentor deutlich gestiegen.

Das versperrt Trainer Christoph Schlebach nicht den Blick auf  die Schwachpunkte: „Wir haben gegen Gievenbeck viel zu langsam umgeschaltet. Der Gegner hatte in der zweiten Halbzeit mehr und  klarere Chancen als wir.“

Kein Fünfer-Riegel

Keeper Benjamin Carpentier, der Matchwinner des letzten Sonntags, wird  auch in Münster alle Hände voll zu tun haben. Münster spielt allerdings nicht so offensiv wie die anderen Top-Teams. So sieht sich Schlebach nicht gezwungen, einen Fünfer-Riegel vor seinem Keeper aufzubauen: „Da werde ich mir taktisch etwas anderes einfallen lassen.“

Beim SV Schermbeck spielen vier Kandidaten mit vier gelben Karten, denen eine baldige Sperre ins Haus steht. Schlebach hofft natürlich, dass nicht zu viele davon in Münster die fünfte gelbe sehen, um damit gegen Hiltrup auszufallen. Definitiv ausfallen werden Semih Esen wegen einer Knieverletzung, Max Bönighausen mit Oberschenkelproblemen und Christoph Springenberg wegen einer Zahn-OP.

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