SVS-Schock auf Schalke: Niederlage und schwere Verletzung eines Spielers

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Der SV Schermbeck hat gegen die Schalker U23 genau die Fehler gemacht, die Trainer Thomas Falkowski nicht mehr sehen wollte. Doch die schwere Verletzung eines SVS-Spielers wiegt schwerer.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 17.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Wie schon in den ersten beiden Begegnungen ließ die Abwehrreihe den Schalkern am Mittwochabend viel zu viel Platz. Die Folge waren zwei ärgerliche Gegentore in der Anfangsphase.

Beim 0:1 (4.) bekamen drei Abwehrspieler nach einem verunglückten Freistoß den Ball nicht aus der Gefahrenzone, und ein Schalker Stürmer schoss ein. Vor dem 0:2 (9.) ließ Sandro Poch seinen Gegenspieler laufen, den Torschuss nach der Flanke konnte Cedric Dobe nicht festhalten, und Kilian Niewerth schaltete auf der Torlinie nicht schnell genug.

Schockmoment kurz vor der Pause

Anschließend hatte der Oberligist die gleichen Spielanteile, brachte im entscheidenden Augenblick aber den Ball nicht an den richtigen Mann. Kurz vor der Pause gab es einen Schockmoment für die Schermbecker: Bei einem Zusammenprall verletzte sich Maik Habitz schwer am Knie und wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Zum Wiederanpfiff setzte Falkowski mit Ibrahim Ramadan einen Gastspieler ein. Er bereitete Dominik Milaszewskis Anschlusstreffer vor (48.), tauchte anschließend er aber unter. Ein Elfmeter bedeutete das 1:3 (55.), bevor Kevin Rudolph einen Freistoß an das Lattenkreuz nagelte.

Obwohl die Schermbecker weiterhin nicht schlecht spielten, gab es hinten immer wieder ärgerliche Aussetzer. So kamen die Schalker noch zu zwei weiteren Toren (79., 85.). Die Niederlage fiel für den SVS etwas zu hoch aus.

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