SVS verpasst Erfolg in Siegen

Fußball

Der Aufwärtstrend des SV Schermbeck hat sich in Siegen fortgesetzt. Das 2:2-Remis bei den Sportfreunden war sogar noch unglücklich, da der Ausgleich erst kurz vor dem Ende fiel.

SCHERMBECK

04.09.2011, 19:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

NRW-Liga SF Siegen - SV Schermbeck 2:2 (1:2) Wegen des späten Siegener Tores und dessen Entstehung konnte Martin Stroetzel den Punkt nicht ganz genießen. Dennoch lobte er sein Team für eine Leistung, die vor allem in der ersten Halbzeit sehr beeindruckend war. Die Schermbecker begnügten sich nicht damit, eine Betonmauer aufzubauen, sondern gestaltenen selbst das Spiel. Um so überraschender war die Siegener Führung nach elf Minuten. Die Schermbecker hatten den Ball schon geklärt, aber Daniel Grebe jagte ihn volley ins Tor. Der SVS brauchte nur wenige Minuten, um diesen Schock abzuschütteln. Die Gäste kämpften sich vor über 1700 Zuschauern immer wieder in den Siegener Strafraum. In der 35. Minute kam Marek Klimczok über die rechte Seite und seine Flanke köpfte Nassirou Ouro-Akopo zum 1:1 ein. Doch damit war es nicht genug. Die Entstehung des 2:1 war identisch, nur dass Ouro-Akpo den Ball noch besser traf und mit Schussgeschwindigkeit einköpfte. Stroetzel wollte diesen Vorsprung nicht über die Zeit mauern. Allerdings musste Ouro-Akpo in der 58. Minute verletzt aus dem Spiel. Damit fehlte Stroetzel eine wichtige Anspielstation im Sturm. Dort war nun Seyit Ersoy auf sich allein gestellt. Er zog in seinem ersten Punktspiel für den SVS nach seiner Rückkehr wieder einige Gegenspieler auf sich und sorgte immer für Wirbel, auch wenn ihm kein Tor vergönnt war. Er vergab Mitte der zweiten Halbzeit die Riesenchance zur Entscheidung. Stattdessen gelang Sven Michel nach einem Abstimmungsfehler des SVS Abwehr doch noch der Ausgleich (88.). SVS: Christoph Müller, Michels, Ersoy, Matthias Müller, Tobias Urban (90. Kissi), Lupitu, Ouro-Akpo (58. Brenne), Mirko (86. Jansen), Klimczok, Einhaus, Altzenbeck. Tore: 1:0 Grebe (11.), 1:1 Ouro-Akpo (35.), 1:2 Ouro-Akpo (42.), 2:2 Michel (88.).

Lesen Sie jetzt