Teil eins der Deutschlandreise des Team Lembeck

Radsport

Für die Radsportmitglieder des Team Lembeck startete am 6. Juli der erste Teil der diesjährigen Deutschlandreise. 15 Radsportler machten sich auf den Weg und arbeiteten die ersten vier Nachbarländer ab.

LEMBECK

19.07.2017, 19:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Radfahrer des Team Lembeck.

Die Radfahrer des Team Lembeck.

Die Deutschlandreise ist eine Grenzlandtour, bei der in Zwei-Jahres-Rhythmen der komplette deutsche Grenzverlauf unter die Pneus genommen werden soll. Die deutsche Grenze ist in Summe rund 3700 Kilometer lang und grenzt an neun Nachbarländer, von denen die ersten vier (Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich) bereits Bestandteil der von Christian Kleeberg ausgearbeiteten Route waren.

Über Wesel und Rhein

Mit 15 Radsportlern und einem Begleitfahrzeug machte sich die Gruppe am frühen Donnerstagmorgen auf den Weg über Wesel an den Niederrhein. Mit der Ankunft in Onderbanken befuhr man erstmalig holländisches Territorium. Von dort aus ging es über Aachen weiter bis nach Monschau, dem ersten Übernachtungsdomizil nach rund 210 Kilometer Fahrtstrecke.

Der zweite Tag verlief entlang der belgischen und luxemburgischen Grenze, wo die Grenzflüsse Our und Sauer den Weg der Tour vorgaben. Bei herrlichstem Wetter aber auch Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius kämpften sich die Radsportler den letzten Anstieg hinauf, um sichtlich erschöpft im Etappen-Zielort Losheim am See anzukommen. 200 Kilometer gepaart mit mehr als 2200 Höhenmetern entsprachen an diesem Tag einer ordentlichen Tour de France-Etappe, welche zu diesem Zeitpunkt nicht weit entfernt unterwegs war.

Hügelige Saarland

Am dritten und letzten Fahrtag mit 165 Kilometern durchquerte das Team das durchaus hügelige Saarland. Nach der verdienten Mittagspause ging es dann gefühlt nur noch bergab durch die Pfalz. Kurz vor dem Ziel Kandel nahe Karlsruhe streifte das Team Lembeck dann noch das Nachbarland Frankreich. Hier blieb im historischen Wissembourg nicht mal Zeit für eine Kaffeepause.

Wirkliche Verzögerungen im Zeitplan gab es nur auf dem Rückweg. Der geänderte Fahrplan der Deutschen Bahn machte auch die Rückfahrt zu einem „Erlebnis“. Allerdings riefen diese Probleme nur ein müdes, zum Teil sehr müdes Lächeln bei den glücklichen Teilnehmern der Tour hervor.

Dank an Rohwetter

Ein besonderer Dank der Gruppe gilt dem Fahrer Helmut Rohwetter, der mit der Erfahrung von mehreren Europareisen immer bei Fragen und Problemen zur Stelle war. Eine absolute Bereicherung für das Team war Jutta Büser, die als erste Frau teilnahm und zeitweise den Männern davon fuhr.

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