Trainer behielt Recht: Derby schrieb seine eigene Geschichte

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Mit dem TuS Gahlen und dem SV Schermbeck II trafen zwei der absoluten Top-Teams der Kreisliga A aufeinander. Mit dem Ergebnis nach dem Spiel hätte so keiner gerechnet.

Gahlen

, 17.09.2020, 21:34 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Ein Derby schreibt seine eigenen Geschichten.“ Das sagte Dominik Seemann, Trainer des TuS Gahlen, vor dem Derby gegen den SV Schermbeck II in der Kreisliga A 1 RE – und er behielt Recht.

Kreisliga A 1 RE

TuS Gahlen - SVS II 6:1 (1:1)

„Schermbeck spielte genauso wie erwartet“, sagte Gahlens Trainer Dominik Seemann. „Das war gut für unser Gefühl.“ Der SVS agierte mit vielen langen Bällen, die Gahlen einfach wegverteidigen konnte.

Mit den positiven Eindrücken im Rücken agierten die Gastgeber giftig. Vor allem das Gegenpressing des Titelfavoriten TuS Gahlen war griffig. Immer wieder gewann der TuS früh den Ball. Völlig verdient ging Gahlen durch Tim Bruß (14.) in Führung.

Der Ausgleich fiel aus dem Nichts

Das einzige, das Seemann ärgerte, war, „dass wir verpasst haben, das 2:0 und 3:0 nachzulegen“. Das sollte bestraft werden: Kurz vor der Halbzeit glich Schermbeck durch Ali Salha (42.) nach einer Ecke aus.

Richtig schocken konnte das den TuS aber nicht. Nach der Pause knüpfte Gahlen nicht nur an die erste Hälfte an, sondern spielte sich wie in einen Rausch. Marco Marrali (51.), Marvin Grunwald (53.), Donovan Sadek (59.), Orkan Güclü (60.) und Fabrice Werner (82.) schossen das halbe Dutzend heraus.

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„Ein Tor war schöner als das andere“, sagte Seemann. „Es war ein rundum gelungenes Derby für uns.“ Das sah Alexander Kaul, Trainer des SVS II, natürlich komplett anders. „Wenn du sechs Dinger bekommst, musst du ruhig sein. Gahlen hat verdient gewonnen. Wir müssen jetzt schnell wieder aufstehen.“

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