TSZ-Formationen erreichen ihre Ziele

Tanzen

Aus der Reihe tanzende Wertungsrichter verdarben „maju“ vom TSZ Royal Wulfen beim Oberliga-Abschlussturnier in Paderborn fast die Party, nach einem spannenden Tag konnte aber doch noch gefeiert werden. Wie geplant lief es dagegen für „La Dolce Vita“ in Brühl.

WULFEN

von Bastian Rosenkranz

, 02.06.2015, 15:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Wulfener Formation „maju“ um Trainerin Martina Buschmann erlebte in Paderborn fast eine böse Überraschung.

Die Wulfener Formation „maju“ um Trainerin Martina Buschmann erlebte in Paderborn fast eine böse Überraschung.

Mit der Einstellung „eigentlich kann ja nichts mehr passieren“ und fünf Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz reiste Wulfens Formation „maju“ um Trainerin Martina Buschmann am Samstag nach Paderborn. Entsprechend frei vom Druck tanzten die fünftplatzierten Royals in der Vorrunde auf, die elanvolle Vorstellung gefiel Buschmann ebenso wie die Synchronität.

Nach eingehender Beratung riefen die Wertungsrichter erstmals in dieser Saison keine Zwischenrunde aus, für eine noch größere (negative) Überraschung sorgte die Ankündigung, dass der TSZ den Sprung ins große Finale verpasst hatte. Zusammen mit der ebenfalls fassungslosen viertplatzierten Formation „Anima“ aus Ibbenbüren sowie dem Schlusslicht „Glissard“ aus Dinslaken rückte die Relegation für Wulfen auf einmal wieder in bedrohliche Nähe. Entsprechend unrund wirkte der zweite Durchgang des Buschmann-Teams, erstaunlicherweise quittierte die Jury den Auftritt aber mit 1-1-2-1-2 und dem siebten Platz vor „Anima“ und „Glissard“.

Das große Rechnen brach dann im großen Finale aus, nachdem teilweise konfuse Wertungen für Kopfschütteln beim Publikum gesorgt hatten. Am Ende beruhigten sich die Nerven der Wulfenerinnen aber schnell, denn in der Abrechnung veränderte sich wenig. Die Royals blieben auf Rang fünf und feierten im Anschluss kräftig den erreichten Klassenerhalt.

Keine Überraschungen

Wie geplant und vor allem erhofft lief es dagegen am Samstag für „La Dolce Vita“ in Brühl. In der Landesliga II lag die Formation vor dem dritten Turnier auf einem guten dritten Rang, der erste Auftritt spülte den TSZ trotz kleiner Wackler wie erwartet ins große Finale. Dort präsentierte sich „La Dolce Vita“ besonders ausdrucksstark, was auch das Publikum zum begeisterten Anfeuern bewog. Im Anschluss blieb den Wulfenerinnen um Trainerin Vanessa Rummel nur noch das gespannte Warten und Daumen drücken.

Am Ende reichte es mit der Wertung 3-4-4-3-5 zum erneuten Sprung aufs Treppchen, vor dem letzten Turnier am 14. Juni in Rhade weist Wulfen im Kampf um den Relegationsplatz zur Verbandsliga also eine sehr gute Ausgangslage auf. 

Schlagworte: