Derbysieg - der TuS Gahlen tanzt nach dem 1:0 über Schermbeck II

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Nach dem Derby gegen den SV Schermbeck II legte der TuS Gahlen ein Tänzchen hin. Der eigentliche Sieger hieß aber VfL Ramsdorf.

Gahlen, Schermbeck

, 28.10.2019, 10:19 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gahlens Trainer Thomas Grefen war nach dem Derbysieg hoch zufrieden: „Unser Matchplan ist voll aufgegangen. Ich glaube, dass wir nicht unverdient gewonnen haben.“ Dem stimmte auch sein Schermbecker Pendant Sleiman Salha zu, wenn auch unter einem völlig anderen Blickwinkel.

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TuS Gahlen tanzt nach Derbysieg

„Ich verliere lieber 0:1, als so zu spielen wie Gahlen“, klagte der SVS-Coach: „Der TuS hat sich nur hinten rein gestellt und uns das Spiel überlassen. Das ist ein Trend, der leider um sich greift. Er ist auch durchaus erfolgreich, aber so lange ich Trainer in Schermbeck bin, wird meine Mannschaft nicht so einen Fußball spielen. Wir wollen den Ball haben und technisch versiert nach vorne spielen. Das haben wir auch heute versucht. Wir haben aber leider aus den Chancen, die wir hatten, kein Tor gemacht. Deshalb ist Gahlens Erfolg, wie gesagt, nicht unverdient.“

Krückemeier schwer verletzt

In der ersten Halbzeit war die Zahl der Chancen allerdings hüben wie drüben überschaubar. Die bemerkenswerteste Szene war leider eine Verletzung. Schermbecks Torhüter Tim Krückemeier sackte zusammen, als er eine hohe Flanke abfing zusammen und zeigte sofort an, dass er behandelt werden müsse. Für ihn ging es umgehend ins Krankenhaus – Verdacht auf Achillessehnenriss.

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Nach dem Seitenwechsel hatte dann zunächst Ismet Kaynak das 1:0 für Schermbeck auf dem Fuß (48.). Er traf aber ebenso nur die Latte wie später Marco Marrali für den TuS (70.). Das Tor des Tages erzielte schließlich Marvin Grunwald, der nach einem Pass von der rechten Seite völlig frei vor Schermbecks Keeper Justin Woeste auftauchte und aus halbrechter Position ins lange Eck schoss (76.).

Weiter mit spielerischen Mitteln

Schermbeck wechselte zwar David Letina ein, blieb aber insgesamt seinem Stil treu und suchte das Gahlener Abwehrbollwerk mit spielerischen Mitteln zu knacken. Doch die reichten an diesem Tag nicht aus.

Großer Nutznießer der Schermbecker Niederlage war Tabellenführer Ramsdorf, der zugleich auch noch vom spektakulären 4:7 des TSV Raesfeld in Marl-Hamm profitierte. Die Ramsdorfer haben sich nun auf vier Punkte vom SVS abgesetzt und haben ein Spiel weniger ausgetragen.

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