TV Feldmark muss auswärts antreten

Tennis

Eine endgültige Entscheidung über den Gegner ist noch nicht gefallen. Sicher ist aber seit dem vergangenen Wochenende, dass die Herren des TV Feldmark in der Westfalenliga-Relegation am 10. Juli kein Heimrecht haben werden.

DORSTEN

von Von Jan-Henning Janowitz

, 22.06.2016, 18:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der TC Parkhaus Wanne-Eickel und die Bundesliga-Reserve des TC Iserlohn haben am Sonntag genau wie der TV Feldmark vorzeitig die Meisterschaft in der Verbandsliga perfekt gemacht. Nur in einer der vier Verbandsliga-Gruppen ist die Meisterschaftsfrage noch offen. Hier können am letzten Spieltag noch der TC Kaunitz, GW Paderborn und der Bielefelder TTC II den Sprung an die Spitze schaffen. Wer letztendlich diese Gruppe für sich entscheidet, ist für den TV Feldmark in der Heim- oder Auswärts-Frage allerdings nicht relevant. Wanne-Eickel und Iserlohn haben aufgrund der hohen Ranglistenpositionen der eingesetzten Spieler einen deutlichen Vorsprung vor dem TV Feldmark und dem noch zu ermittelnden Meister. Feldmarks Kapitän André Albert mutmaßt, dass die Reise für den TVF nach Iserlohn gehen wird. Doch ganz gleich ob Iserlohn oder Parkhaus: Das Finale wird für das Team von der Wilhelm-Norres-Straße angesichts der Stärke der beiden Gegner eine extrem schwierige Aufgabe.

Die vielleicht größte Chance auf den Aufstieg seit Zugehörigkeit zur Verbandsliga bietet sich am 10. Juli dagegen für die Damen des TC Deuten. Seit Sonntag steht fest, dass der TC Kamen-Methler der Gegner im Finale sein wird und zudem auf den Einsatz seiner beiden deutschen Top-Kräfte Yana und Tayisya Morderger verzichten muss. Die 19-jährigen Zwillinge gehören zu den Top 50 in Deutschland, kamen aber vor dem letzten Spieltag genau wie die ukrainische Spitzenspielerin Anna Shkudun nicht zum Einsatz. Somit wird sich ein Duell auf Augenhöhe ergeben, dessen Ausgang in jedem Match vollkommen offen ist.

Einsatzberechtigt sind in der Westfalenliga-Relegation nur Spieler, die im Ligabetrieb mindestens zwei Einsätze hatten. Die Ranglistenpositionen der ersten sechs Spieler mit mindestens zwei Einsätzen werden addiert. Die beiden Mannschaften mit dem niedrigsten Gesamtranking haben Heimrecht, wobei das niedrigste gegen das höchste Gesamtranking antritt und Position zwei gegen Position drei.

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