Viel Segen trotz Regen

Barkenberg Der Regen als Segen? Diese Sichtweise wäre für eine Bewertung der Stadtmeisterschafts-Endrunde in Barkenberg wohl gänzlich verkehrt. Trotzdem konnten die Organisatoren dem schlechten Wetter sogar eine gute Seite abgewinnen.

30.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Der Absatz an den Imbissständen war sehr gut", berichtete Grün-Weiß Barkenbergs Abteilungsleiter Manfred Herzfeld: "500 Brötchen, sämtliche Kuchen - alles weg! Wer weiß, was passiert wäre, wenn das Wetter besser gewesen wäre ..."

Dann wären sicher mehr Zuschauer gekommen als die 220 zahlenden, die Herzfeld am Sonntag an der Kasse zählte. Angesichts des Verkaufs waren die Barkenberger aber auf jeden Fall zufrieden, auch wenn der endgültige Kassensturz gestern noch in vollem Gange war.

Positiv fielen auch die Urteile aus, die die Barkenberger von ihren Gästen für ihre Organisation und ihre Platzanlage bekamen. "Ich habe nur Gutes gehört", freute sich GWB-Geschäftsführer Dieter Hemmen über den Zuspruch von den anderen Vereinen. So sei der Stress - "wegen des Wetters" - schnell vergessen gewesen, zumal auch die Zahl der Helfer aus den eigenen Reihen erfreulich hoch gewesen sei: "25 Leute, die man alle so gar nicht wahrgenommen hat, weil jeder einfach seine ganz eigene Aufgabe hatte und erfüllt hat."

Hilfe erhalten die Barkenberger auch bei der Instandsetzung ihres ramponierten Rasenplatzes. Die Stadt Dorsten wird den Platz walzen, für Spiel und Training ist er vorerst gesperrt. Schließlich soll er bis zum nächsten Großereignis der Grün-Weißen wieder genauso gut in Schuss sein wie am Sonntag: Am 18. August tritt die deutsche Nationalmannschaft der Menschen mit Behinderung zu einem Benefizspiel für die Hervester Haldenwangschule gegen die Barkenberger an. "Bislang liefen die Vorbereitungen dazu so nebenbei", erklärt Dieter Hemmen. Doch jetzt ist wieder Vollgas angesagt. al

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