Virtueller Schermbecker Volkslauf bringt reale Bestzeiten

Leichtathletik

Der Schermbecker Volkslauf mag zum zweiten Mal nur virtuell stattfinden. Das hindert die Teilnehmer aber nicht daran, persönliche Bestzeiten aufzustellen.

Dorsten, Schermbeck

, 07.05.2021, 09:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lutz Holste, Christoph Jahnert, Philine Mattheis

Lutz Holste, Christoph Jahnert und Philine Mattheis (v.l.) von der LG Dorsten gingen beim virtuellen Schermbecker Volkslauf an den Start. © Privat

Der traditionelle Volkslauf in Schermbeck kann zwar Anfang Mai nicht „real“ durchgeführt werden. Die Veranstalter boten aber eine Möglichkeit, auf der Originalstrecke zu laufen und die erzielten Zeiten auf einem Internetportal zu registrieren. Lutz Holste, Christoph Jahnert und Philine Mattheis von der LG Dorsten nutzten am Donnerstag diese Möglichkeit.

Dabei stellte Lutz Holste im Alleingang mit 14:59 min eine neue persönliche Bestzeit über 5 km auf und bestätigte damit seine aktuell gute Form. Erstmals blieb er unter der 15-Minuten-Grenze. „Es ist zu hoffen, dass er diese Form demnächst auch bei offiziellen Wettkämpfen in entsprechende Bestenliste-reife Zeiten umsetzen kann“, sagte sein Trainer Leo Monz-Dietz.

Nach einer längeren verletzungsbedingten Pause zeigte Christoph Jahnert, dass er mit 18:33 min auf einem guten Weg zu früherer Form ist. Philine Mattheis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 1:30 Minuten und führt die aktuelle Schermbecker Rangliste zeitgleich mit einer anderen Läuferin mit 22:45 min an.

Thorben Dietz startete in Stockholm

Der mittlerweile für den SSV Ulm startende Dorstener Thorben Dietz ging unterdessen am Dienstag bei einem internationalen Meeting in Stockholm über 10.000 m an den Start. Das stark besetzte Feld wurde in ein A- und ein B-Rennen aufgeteilt. Im A-Rennen dominierten erwartungsgemäß die Läufer aus Kenia.

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Auch Sieger Isaac Kimeli, der mit 27:22,70 Minuten bei seinem 10.000-Meter-Debüt auf Anhieb unter der Olympia-Norm von 27:28,00 Minuten blieb, stammt ursprünglich aus dem ostafrikanischen Land, startet aber inzwischen für Belgien. Hinter ihm folgte eine Gruppe von Kenianern: Philemon Kimaiyo sicherte sich Rang zwei in 27:25,08 Minuten vor Weldon Langt (27:28,05 min), Kennedy Kimutai (27:29,35 min) und Collins Koros (27:29,41 min).

Im B-Rennen, das der Schwede Casteel Archie in 29:05,62 Minuten gewann, lief Florian Röser (TV Konstanz) in seinem ersten 10.000-Meter-Rennen als Dritter 29:17,89 Minuten. Thorben Dietz (SSV Ulm 1846) belegte mit 29:53,42 Minuten den zehnten Platz.

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