Wellers wirbelt Erle durcheinander: SV Dorsten-Hardt souverän eine Runde weiter

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Eigentlich ist das Verteidigen die Hauptaufgabe von Tim Wellers. Beim 6:0 (4:0) im Pokal gegen Eintracht Erle glänzte der Hardter als Vollstrecker.

Erle

, 08.08.2019, 22:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der SV Dorsten-Hardt hat sich in der zweiten Runde des Kreispokals keine Blöße gegeben. Nach einem 6:0 (4:0) gegen die drei Ligen tiefer spielende Eintracht aus Erle steht der Landesligist in der nächsten Runde.

„Pro Klasse zwei Tore“, sagte Erles Trainer Jürgen Bülten nach dem Abpfiff. „Das entspricht auch dem Spielverlauf.“

Mann des Spiels war Tim Wellers. Der ist eigentlich Außenverteidiger, durfte in Erle aber weiter vorne ran. Und danke es mit einem Dreierpack. „Er spielt eigentlich rechts hinten, ist aber ungemein schnell und hat auch offensiv eine große Qualität“, sagte der Hardter Trainer Martin Stroetzel über den Matchwinner.

Immer das gleiche Muster bei den Toren

Wellers‘ Treffer fielen immer nach dem gleichen Muster: Auf der rechten Seite ließ er die Gegenspieler mit seinen Tempo-Dribblings alt aussehen und schloss dann platziert ins lange Ecke ab. „Mit ihm waren wir total überfordert“, räumte auch Jürgen Bülten ein. „Aber wir haben uns zu keinem Zeitpunkt hängen lassen.“

Schon nach fünf Minuten ging der Gast in Führung. Wellers war auf rechts durch und legte quer auf Ben Beisenbusch, der nur noch einschieben brauchte.

Es folgte eine halbe Stunde, in der Erle es hier und da mal aus der Distanz probierte, was den Hardter Keeper Stefan Schröder aber nicht vor allzu große Probleme stellte. Die Gäste erspielten sich etliche Chancen, die sie zum Teil aber fahrlässig vergaben. „Die Chancen haben wir uns gut rausgespielt, aber die Verwertung war mangelhaft“, so Stroetzel.

Lochthowe steht nach einer Ecke richtig

Wellers erhöhte in der 36. Minute auf 2:0. Wiederum nur zwei Minuten später stellte Frederik Lochthowe nach einem Eckball auf 3:0. Quasi mit dem Pausenpfiff sauste dann Wellers noch mal los und erzielte den 4:0-Halbzeitstand (45.).

Nachdem Wellers sein drittes Tor (58.) markiert hatte, kam Erle zu seiner größten Chance: Felix Krampe schoss aber freistehend vor Keeper Schröder am Tor vorbei (75.). Die Partie endete dann, wie sie begonnen hatte – mit einem Tor von Beisenbusch, der sehenswert aus 28 Metern ins lange Eck traf (90.)

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