Workers Hall Dorsten freut sich auf die nächste Fight Night

Kampfsport

Die Dorstener Workers Hall Fight Night am 24. Oktober wirft ihre Schatten voraus, im positiven wie negativen Sinn. Auf der einen Seite läuft der Vorverkauf prächtig, Organisator Sebastian Louven werden die Tickets für den Hochkaräter förmlich aus der Hand gerissen. Auf der anderen Seite droht dem Team, die Decke auf den Kopf zu fallen.

DORSTEN

von Von Bastian Rosenkranz

, 30.09.2015, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Workers Hall Dorsten freut sich auf die nächste Fight Night

Spannung und Vorfreude steigen: Joel Banaschewski, Trainer Emile Ripassa, Jan Tkocz, Tobias Voss, Nicole Schäfer, Marcel Hesker, Alex Schürholt sowie Workers Hall-Chef Sebastian Louven (v.l.) posieren für die Fight Night am 24. Oktober.

Das heißeste Thema im Dorstener Indoor-Sport ist momentan zweifelsohne die breitflächige Hallensperrung, die die Fight Night direkt betrifft. Denn die Decke des Austragungsortes Juliushalle bestand den „Ball-Test“ der Stadt nicht, die Sperrung ist offiziell erst ab dem 24. Oktober wieder aufgehoben. Große Bau-Verzögerungen wie am Hauptstadtflughafen Berlin wären also fatal, Sebastian Louven bürstet Zweifel ab. „Der Termin ist fix, wir planen damit. So ein Event von internationalem Format stellt man ja auch nicht einfach mal eben auf die Beine.“

Tausend Zuschauer

Fast tausend Zuschauer werden in knapp drei Wochen in den Genuss mehrerer WM- und DM-Kämpfe kommen, entsprechend groß ist die Nachfrage nach Tickets. Knapp die Hälfte der Karten sind vergriffen, Louven rechnet im Oktober mit einer vollen Halle. Organisatorisch sind die Vorbereitungen abgeschlossen, neben den Kämpfen sorgt ein attraktives Rahmenprogramm für Unterhaltung. Poledance der Mädels von „Secret Moves“ sowie eine Crossfit-Vorführung lassen Männlein und Weiblein in Stimmung kommen, dazu läuft Livemusik. „Wir könnten morgen starten“, merkt man dem Workers Hall-Chef die Vorfreude an. Vom Optimal-Zustand sind die Protagonisten des Abends noch ein Stückchen entfernt.

Es sieht schon beeindruckend aus, wie Tobias Voss und Marcel Hesker ihren Trainer Emile Ripassa mit Schlägen malträtieren, dabei sind die Aktiven etwa durch schwerere Handschuhe oder den frühen Stand der Vorbereitung noch gehandicapt. Wenn man Sebastian Louven Glauben schenkt, gehen die Kämpfer in der Fight Night dann endgültig durch die Decke. Vor allem zwischen dem Dorstener Zugpferd Voss und seinem Kontrahenten Daniel Dörrer, der mehrere WM-Gürtel auf sich vereint und regelmäßig im TV zu sehen ist. „Die beiden mögen sich nicht besonders, das wird explosiv“, verspricht Louven.

WM-Titel

Doch das Event dreht sich nicht nur um das Duell Voss-Dörrer, so kämpfen Zwei-Meter-Riese Marcel Hesker und Joel Banaschewski (beide Workers Hall) um nationale Titel. Auch weitere WM-Titel werden vergeben, Niko Falin etwa kämpft in Dorsten nicht zum ersten Mal. Durch ein abgesagtes Event in Dortmund könnte dazu noch die eine oder andere Überraschung auf das Publikum zukommen.

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