Wulfen hat leichtes Spiel

Erle Durch einen knappen 2:1-Sieg bei Eintracht Erle sicherte sich der SC BW Wulfen die Teilnahme an der Endrunde in Barkenberg.

26.07.2007, 21:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eintracht Erle - BW Wulfen 1:2

Mit Thomas Mirowski, Sebastian Hahn, Hendrik Fundertmann, Björn Bruckwilder, Johannes Schlüß, Thomas Erwig, Matthias Terhaar und Christian Hörnemann, die durch Urlaub und Arbeit verhindert waren, musste Erles Trainer Jörg Dieckmann acht Akteure seines Kaders ersetszen. So trat eine verstärkte 2. Mannschaft gegen Blau-Weiß Wulfen an, die sich aber recht gut aus der Affäre zog. Die Wulfener hatten die größeren Spielanteile und auch die besseren Chancen. Doch an beiden erzielten Toren war Erles Torhüter Daniel Biermann, der in der 3. Mannschaft spielt, beteiligt. Beim 0:1 (31.) konnte er einen Flankenball nicht festhalten. Ein Abwehrspieler versuchte den Ball herauszuschlagen, traf aber Dragi Djurdjevic, von dem der Ball ins Netz trudelte. Wenig später wurde Djurdjevic von Marco Müller schön freigespielt, der aber aus 10 Metern nur den Außenpfosten traf. Den 0:2-Pausenstand stellte Dado Glusak nach einer Einzelleistung (45.) her. Dabei unterlief Biermann ein Stellungsfehler, so dass sich Glusak m ühelos die kurze Ecke aussuchen konnte.

Auch in der zweiten Halbzeit dominierten die Wulfener, ohne allerdings aus dieser Überlegenheit Kapital schlagen zu können. Erle versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen und hatte auch in der 53. Minute Glück dabei, als die Abseitsfalle der Wulfener nicht gelang. Thomas Rohlof tauchte somit frei vor Torhüter Bigus auf, der keine Chance zur Abwehr hatte. Pech hatte Marco Müller mit einem Lattenkracher. Und Neuzugang Christian Erhardt scheiterte wenig später mit einem Pfostenschuss.

Letztendlich war der Gästesieg hoch verdient. Mit Ruhm bekleckerten sich die Blau-Weißen aber trotzdem nicht. Im Defensivbereich hat die Mannschaft unübersehbare Schwächen. Bei der Endrunde am Sonntag dürfte die Djurdjevic-Truppe wohl kaum eine Rolle spielen, denn da treffen sie auf ganz andere Gegner. br

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