Wulfen siegt im Derby

Fußball

Der VfL Reken gewann 2:1 gegen den Verfolger VfL Ramsdorf und ist damit Wintermeister in der Kreisliga A1 mit einem Punkt Vorsprung vor dem TuS Gahlen, der sich gegen den SV Burlo 3:1 behauptete. Die übrigen Verfolger mussten alle Federn lassen.

DORSTEN

von Von Helmut Brumberg

, 27.11.2011, 19:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wulfen kann sich über einen glücklichen Sieg im Derby gegen Raesfeld freuen.

Wulfen kann sich über einen glücklichen Sieg im Derby gegen Raesfeld freuen.

Drei wichtige Zähler sicherten sich die Grün-Weißen gegen den SuS Hochmoor. Die Gäste gingen durch ein Eigentor von Marcel Ulbrich, dessen Rückgabe Torhüter Benedikt Hannemann unter der Sohle herrutschte (4.), in Führung. Wenig später wurde Marcel Ulbrich im gegnerischen Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter Schoss Mustafa Bayraktar über das Tor. Fikret Terin (47.) gelang der längst fällige Ausgleich. Nach schöner Vorarbeit von Rusko Schwerthöfer schaffte Jazek Kubitzki (75.) das 2:1-Siegtor.

Ihren guten Lauf setzten die Wulfener am Samstag mit einem knappen 2:1-Erfolg gegen den TSV Raesfeld fort. Der Sieg war allerdings glücklich, denn die Gäste hatten in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile und auch die besseren Chancen. Blau-Weiß Wulfen nutzte zwei Möglichkeiten zu zwei Toren durch Patrick Floß per Kopfball (30.) und Dominik Pawlak (39.). Der TSV glich zwar durch Philipp Holtschlags haltbaren Weitschuss (33.) zum 1:1 aus, doch weitere hochkarätige Chancen ließ die Mannschaft liegen. Im zweiten Spielabschnitt übernahmen die Gäste das Kommando. Doch aus ihrer Überlegenheit konnten sie kein Kapital schlagen. Der Mannschaft fehlt einfach ein Vollstrecker. Wulfen hatte durch Floß und André Brüggemann noch gute Kontermöglichkeiten.

Der SV Lembeck benötigte eine lange Anlaufzeit, um in die Spur zu kommen. Reken war zunächst stärker und ging verdient in Führung (26.). Den glücklichen Ausgleich schaffte Piet Gertdenken (44.). Im zweiten Abschnitt hatte der SVL ein klares Übergewicht. Doch André Kreienkamp, Steffen Fellner, Jan Bahde und Felix Geisthövel zielten entweder schlecht oder scheiterten am Torhüter.

Einigen Erler Spielern fehlt die nötige Einstellung beklagte Trainer Uli Canovi nach dieser Niederlage, die noch gnädig ausfiel. Ihm standen nur elf Akteure zur Verfügung. Nach Velens 1:0 (27.) ließ Johannes Schlüß die einzige Eintracht-Chance aus. Die weiteren Treffer kassierten die Gäste in der zweiten Halbzeit (58./70./84.). Velen war hoch überlegen.

„60 Minuten lang hat meine Mannschaft unterirdisch gespielt und restlos enttäuscht“, kritisierte Frank Frye den Auftritt seiner Mannschaft. Gahlen kassierte in der 49. Minute das 0:1, drehte das Spiel aber noch in den letzten 30 Minuten. Justin Gugel (67.) traf zum 1:1-Ausgleich. Carsten Steinkamp brachte die Gastgeber mit dem 2:1 (79.) auf die Siegerstraße und Marcheneau Dubois (89.) erzielte sogar noch den dritten Treffer.

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