Zwei Wulfener fahren zur Deutschen Meisterschaft

Basketball

Bei den RuhrGames richtete der Westdeutsche Basketball-Verband sein Qualifikationsturnier in der Disziplin „3 on 3“ aus. Zwei Spieler des BSV Wulfen schnappten sich ein DM-Ticket.

Wulfen

07.06.2021, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
RuhrGames, 3 on 3, Sieger Metropol 1

Ganz oben auf dem Treppchen und damit auf dem Weg zur DM nach Frankfurt: das Team Metropol 1 (M.) mit Ben Böther, Maurice Penda, Matej Silic und Felix Landwehr. © Privat

Vier Spieler der Metropol Baskets Ruhr - Matej Silic und Felix Landwehr vom BSV Wulfen sowie Ben Böther und Maurice Penda von den VfL AstroStars Bochum - fahren vom 21. bis 25. Juli zur Deutschen Meisterschaft in der inzwischen olympischen Disziplin „3 on 3“ nach Frankfurt am Main.

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Die Metropol Baskets Ruhr hatten bei den RuhrGames gleich vier U18-Teams stellen können. Und tatsächlich schaffte das Quartet Silic/Landwehr/Böther/Penda – allesamt auch Stammspieler in der U19-Bundesliga – den Weg bis ins Finale. Dabei fing es für das von Gary Johnson, Headcoach beim Regionalligisten BSV Wulfen und der U19 der Metropol Baskets Ruhr, betreute Team gar nicht so gut an. Gegen die „Bad Boys“ des Erstliga-Nachwuchses aus Bonn/Rhöndorf versäumte es das Metropol-Quartett, den Sack frühzeitig zuzumachen. So ging es in die Verlängerung, Bonn/Rhöndorf behielt mit 21:19 die Oberhand.

Im zweiten Gruppenspiel ging es gegen die eigene Drittvertretung mit Jivincy Muini, Nils Schmelzer, Felix Ludwig und Haris Zejnelovic, die zuvor die „Bad Boys“ aus Bonn/Rhöndorf bezwungen hatte. So war sogar eine Konstellation möglich, dass beide Metropol-Teams eine Runde hätten weiterkommen können. Doch natürlich gab es keine teaminterne Absprache. Mit dem besseren Ende für den späteren Turniersieger: Metropol 1 gewann das interne Duell mit 21:11 und stand im Viertelfinale. Metropol 3 verpasste die notwendigen 14 Korbpunkte für die K.O.-Runde.

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Dort war Metropol 1 dann endgültig im Turnier angekommen. Gegen das Team „Downtown Squad“ aus Düsseldorf, Nachwuchs des Zweitligisten Giants Düsseldorf, gelang der Wulfen-Bochumer Kombination ein deutliches 21:9. Das war für Metropol der Einzug ins Halbfinale bei den RuhrGames. Und dieses Halbfinale auf dem überdachten CenterCourt im Schatten des Bochumer Ruhrstadions war das vorweggenommene Endspiel. Denn das Team „PowerHouse“ aus Hagen, Nachwuchs des Pro-A-Ligisten Phoenix Hagen, schenkte in den 10 Spielminuten den Metropol-Jungs rein gar nichts.

Phoenix Hagen erzwingt Verlängerung

Dennoch sah Metropol schon kurz vor Ablauf der Zeit wie der Sieger und Finalteilnehmer aus, als die Hagener sich quasi in letzter Sekunde in die Verlängerung retteten. Doch in der Overtime schaffte es das von Spielmacher Matej Silic herausragend dirigierte Team, die benötigten zwei Punkte Vorsprung zwischen sich und Hagen zu legen: Finale!

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Und dort war der CenterCourt dann das Revier der Jungen aus dem Revier, die ihr Bundesliga-Training regulär in der nur wenige Schritte entfernten Bochumer Rundsporthalle haben. Matej Silic startete gegen den Finalgegner aus Köln furios mit einem Layup und einem Distanztreffer, Ben Böther, Felix Landwehr und Maurice Penda schraubten die Führung auf 6:2. Der Zahn war dem „Team Cologne“ schnell gezogen, souverän nutzten die jungen Metropol-Jungs ihre Größe unter dem Korb aus. Matej Silic trumpfte grandios auf, am Ende stand es 16:6 für die Metropol Baskets Ruhr. Das war der Turniersieg und das Ticket für die U18-Meisterschaft in Frankfurt. Dort treffen die vier 17-und 18-Jährigen auf die besten 3-on-3-Teams Deutschlands.

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