Zehnminütiger Schlaf kostet SVS den Sieg

SCHERMBECK Die Verbandsliga-Handballer des SV Schermbeck haben dem großen Favoriten aus Dinslaken am Samstagabend einen großen Kampf geliefert. Knackpunkt des Spiels waren vor allem die ersten zehn Minuten.

29.03.2009, 13:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frederik Bell war gegen Dinslaken erfolgreichster SVS-Werfer.

Frederik Bell war gegen Dinslaken erfolgreichster SVS-Werfer.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs gab der SVS keinen Zentimeter verloren. Tor für Tor kämpfte sich das Team heran und lag in der 40. Minute beim Stand von 16:18 in Schlagdistanz. Dann jedoch die Schlüsselszene: Die Schiedsrichter pfiffen einen Tempogegenstoß der Schermbecker ab, verteilten zunächst zwei Minuten an den MTV. Anstatt den Abstand mit einer schnellen Attacke weiter zu verkürzen, vergab Schermbeck den Angriff. Dinslaken traf dagegen und zog auf 17:22 davon. Zu allem Überfluss kassierten Phillip Speckamp und Björn von Berg in dieser Phase der Partie auch noch unnötige zwei Minuten. Schermbeck erholte sich von diesem Zwischenspurt der Dinslakener nicht mehr, die Entscheidung in der Sporthalle an der Erler Straße war gefallen.   Trainer Burkhard Bell bemängelte in seinem Resümee zwar die Einstellung in den ersten zehn Minuten, war danach aber mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben gegen diese starke Truppe sehr gut mitgehalten. In einigen Situationen fehlt uns einfach der erfahrene Leitwolf, der das Spiel lenkt.“ 

Busjan, N. Bell; C. Seibel (4), Kuhn (1), Robert (3/1), Speckamp (1), Kuhlmann (3), Kreilkamp (3), F. Bell (5), Felisiak (2), Timmermann (1), von Berg, Kemper

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