Zells Teamkollegen schwächelten

20.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gahlen Carolin Zell Bei der Europameisterschaft der Ponyreiter im sauerländischen Freudenberg setzte (Foto) vom RV Lippe-Bruch Gahlen die Reihe ihrer starken Auftritte gestern im Nationenpreis fort.

Im ersten Umlauf zeigte die junge Gahlenerin auf Wombel einen souveränen Ritt und blieb als eine von nur acht Reitern fehlerfrei. Der Wettbewerb litt unter sintflutartigem Regen, der für eine lange Unterbrechung sorgte.

Schon im ersten Umlauf zeichnete sich auch ab, dass das deutsche Team mit der Vergabe der vorderen Plätze nichts zu tun haben würde. Außer Carolin Zell blieb kein einziger deutscher Starter ohne Fehler. Dagegen trumpften insbesondere die Mannschaften von Großbritannien, Irland und Belgien auf.

Diese Tendenz setzte sich auch im zweiten Umlauf fort. Carolin Zell sammelte dort zwar vier Fehlerpunkte, war damit aber nach wie vor in der Spitzengruppe aller 42 Reiter, von denen nur der Brite James Smith in beiden Umläufen Null ritt. Mit insgesamt vier Fehlerpunkten war die Gahlenerin als Zweite mit Abstand beste Deutsche.

In der Teamwertung setzte sich Großbritannien (13 Punkte) vor Irland (23), Belgien (30), Holland (32), Schweden (40) und Deutschland (53) durch.

Miriam im Finale

Carolins Schwester Miriam (Foto) startete gestern zum zweiten Mal in der Großen Tour und wusste erneut zu überzeugen. Zwar hatte sie nach der Null-Fehler-Runde am Donnerstag diesmal mit Pamira W einen Abwurf und belegte nur Platz 18. Vater und Trainer Thorsten Zell war mit der Leistung des Duos dennoch hochzufrieden. Immerhin hatte Miriam das Ticket für das heutige Finale der Großen Tour souverän gelöst. al

Weitere Informationen zur Europameisterschaft der Ponyreiter in Freudenberg finden Sie im Internet unter www.euro07.de

Lesen Sie jetzt