Zens & Friends Racing Team zweimal auf dem Treppchen

Radsport

Das 24-Stunden-Rennen im Duisburger Landschaftspark Nord ist für die Mountainbiker des Zens & Friends Racing Teams aus dem jährlichen Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. Auch am vergangenen Wochenende waren sie erfolgreich am Start.

SCHERMBECK

, 09.08.2017 / Lesedauer: 2 min
Zens & Friends Racing Team zweimal auf dem Treppchen

Jürgen Wies, Peter Wortmann, Jonas Piechoki, Michael Piechoki, Arnd Krause, Michael Wardenski, Marvin Hebenbrock und Ludger Zens wurden in Duisburg Zweiter bei den Achter-Teams.

Dabei mussten die Senioren aufgrund einiger urlaubsbedingter Absagen in der Klasse der Achter-Teams starten. Jürgen Wies, Peter Wortmann, Jonas Piechoki, Michael Piechoki, Arnd Krause, Michael Wardenski, Marvin Hebenbrock und Ludger Zens ließen sich dort von der starken Konkurrenz aber ebenso wenig beeindrucken wie vom Dauerregen, der die Strecke am Samstag extrem rutschig und schlammig machte.

„Altstar“ Jürgen Wies ging als erster in den Parcours, um von Beginn an eine gute Ausgangsposition zu bekommen. Nach den ersten beiden Runden wurde gewechselt und Newcomer Marvin Hebenbrock ging hochmotiviert in sein erstes richtiges MTB-Rennen. Alle Fahrer gaben wie immer ihr Bestes und bewiesen so echten Teamgeist. Pech hatte Michael Piechoki. Nach einem heftigen Sturz mit blutigen Schürfwunden und gebrochenem Helm rettete er sich mit letzter Kraft ins Ziel. Zwischenzeitlich verloren die Schermbecker dadurch den zweiten Platz.

Voll auf Angriff

Zum Glück hörte der Starkregen dann aber auf und die Streckenverhältnisse wurden wieder besser. Als in der Nacht aufgrund eines schweren Sturzes das Waldstück aus dem Parcours genommen wurde, ging das Team wieder voll auf Angriff und eroberte den zweiten Platz zurück.

Das führende Team „Mondracker Rocket“ bestand ausschließlich aus Bundesliga- und Lizenzfahrern und fuhr in einer anderen Liga. Arnd Krause baute den Vorsprung auf den Drittplatzierten jedoch weiter aus, so dass Teamchef Luggi Zens, der wie immer die Schlussrunde fuhr, mit dem zweiten Platz von insgesamt 69 Teams eine geschlossene Mannschaftsleistung krönen konnte.

Noah auf dem Treppchen

Ebenfalls aufs Treppchen schaffte es Nachwuchsfahrer Noah Becker. „Papa, darf ich da im nächsten Jahr auch mitfahren?“, hatte er seinen Vater 2016 gefragt und ein Jahr trainiert. Die widrigen Wetterverhältnisse meisterte er ohne Probleme und fuhr schließlich als Dritter von 18 teilnehmenden U11-Fahrern ins Ziel.

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