1200 Dortmunder Marathonis am Start

DORTMUND 20 000 Teilnehmer werden am Sonntag beim Karstadt-Marathon zwischen Oberhausen, Dortmund und Gelsenkirchen sowie den Zielorten Essen und Herne in den verschiedenen Kategorien die Straßen bevölkern. Dortmund bestätigt dabei seinen Ruf als laufbegeisterte Stadt, denn rund 1200 werden sich dem Starter stellen.

von Von Horst Merz

, 15.05.2008, 16:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Start: Ansgar Varnhagen.

Am Start: Ansgar Varnhagen.

Alleine der rege LT Wischlingen hat sich mit 64 Langstrecklern angesagt. Zwar ist Ansgar Varnhagen (LG Olympia/Bunert) kein Freund „halber Sachen“, doch ist für ihn der Halb-Marathon, für den über 400 Dortmunder gemeldet haben, der erste Schritt zu den längeren Distanzen „im Alter“. „Ich muss mich so ganz allmählich herantasten“, beschreibt er seine Motivation. Erst einmal hat der fünfmalige Werl-Soest-Sieger die 21,1 km bestritten, und das ist zehn Jahre her. „Wenn ich gut aus dem Startgetümmel heraus kommen, müssten um die 70 Minuten möglich sein.“ schätzt der 29jährige, der beruflich bedingt mit 80 wöchentlichen Trainingskilometern auskommen muss.

Erholungsphase

Die lange Erholungsphase nach einem Marathon hält  zum gegenwärtigen Zeitpunkt viele Langstreckler von einem Start über die klassische Strecke ab. So begnügt sich Westfalenmeister Mathias Kamp (LT Bittermark) ebenso mit der halben Strecke wie sein Vereinskamerad Stefan Puchtinger. Zum Favoritenkreis ihrer Klassen zählen Georg Kott (LC Rapid) und Alfred Rüssmann (LT Wischlingen). Uta Doyscher (LT Bittermark /Bunert) kommt der Halbmarathon „vor der Haustür“ genau richtig, und sie ist eine der Anwärterinnen auf einen Spitzenplatz. Der trittschnelle Bobpilot Siggi Wader schreckt ebenfalls vor den 21,1 km nicht zurück.

350 über die 42 Km

Ihre hohe Belastbarkeit will die wettkampffreudige Rita Nowottny-Hupka (Foto, LT Wischlingen) im Marathon beweisen. Sie gehört zu den Besten der W 45 und sollte weit vorn zu finden sein. Gleiches gilt für Regina Tank (Dortmund). Der ehemalige Bergmann Leon Dombrowski (Evonik - Team) gehört ebenfalls zu den rund 350 Dortmundern, die sich über die 42 km angesagt haben.

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