28:27 in Soest - OSC Dortmund meldet sich zurück

Handball: Oberliga

Die Hoffnung im Abstiegskampf lebt weiter! Mit einem engagierten Auftritt ist dem Handball-Oberligisten OSC Dortmund am Freitagabend ein 28:27 (14:12)-Erfolg beim deutlich favorisierten und seit sieben Spielen ungeschlagenen Soester TV gelungen.

DORTMUND

, 18.03.2017, 00:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
OSC-Trainer Thorsten Stoschek.

OSC-Trainer Thorsten Stoschek.

 

Für Thorsten Stoschek gab es nach der Partie keinerlei Kritikpunkte. So zufrieden war der OSC-Coach mit dem Auftritt seiner Sieben: "Das war eine absolut runde Leistung über 60 Minuten. Die Jungs haben exakt das gespielt, was wir uns vorgenommen haben." Im Klartext hieß das: Keinerlei Hektik in den Angriffen gegen die unangenehme 4:2-Deckung der Soester und durchweg konsequente Deckung - auch gegen sieben Feldspieler, die der STV nach rund 20 Minuten bis zum Ende der Partie aufbot.

Zusätzlicher Feldspieler

Gerade zu dem Zeitpunkt, als die Hausherren den zusätzlichen Feldspieler aufs Parkett brachten, hatte der OSC sich wieder herangekämpft. Den 8:10-Rückstand (21.) glichen die Gäste erst zum 10:10 aus (23.) und setzten sich per Schlussspurt vor der Pause auf 14:12 ab.

Doch die Antwort folgte prompt nach dem Seitenwechsel. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff hatte der STV beim 16:15 wieder die Nase vorn und verteidigte den knappen Vorsprung bis zum 19:18 (39.). Stoschek und seine Schützlinge ließen sich davon aber nicht beirren. Mit absoluter Ruhe setzten die Gäste weiterhin die erfolgreichen Mittel in Abwehr und Angriff um - und es fruchtete. Von 20:20 (44.) zog der OSC auf 24:21 (47.) davon.

Kreft mit dem Siegtreffer

An eine Vorentscheidung war aber noch nicht zu denken. Trotz weniger technischer Fehler konnte sich die Stoschek-Sieben nicht deutlicher absetzen. Und beim 25:23 (55.) schwächten sich die Gäste durch zwei Zeitstrafen - eine gegen Ex-STV-Torhüter Dennis Zielony wegen Meckerns - unnötig selbst.

Soest glich 60 Sekunden vor dem Ende zum 26:26 aus und schaffte 20 Sekunden vor dem Ende auch das 27:27 - doch Sebastian Krefts letzter Wurf ließ den OSC jubeln, der sich zwei Bonuspunkte im Abstiegskampf kräftig verdiente. Der Rückstand zum VfL Mennighüffen beträgt nun nur noch vier Zähler - und der OSC hat noch das Nachholspiel gegen Gevelsberg in der Hinterhand.

OSC: Brüske, Zielony; Bonkowski, Kreft (4), Lepine (6/1), Hoffmann, Maystrenko (7), Edeling, Bekston (3/2), Goracy, Polinski (3), Wulf, Schmitz (5), Lichte

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