4:0 - Phönix Eving entzaubert RW Germania

Fußball: Bezirksliga-Relegation

Dank einer grandiosen zweiten Hälfte besiegte Phönix Eving im Relegationsspiel um den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga RW Germania am Ende deutlich mit 4:0. Während RW seine Hoffnungen begraben musste, kann Phönix in zwei Spielen gegen den Hagener Vertreter BW Voerde den Aufstieg perfekt machen.

DORTMUND

, 01.06.2017, 22:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
4:0 - Phönix Eving entzaubert RW Germania

Bei den Spielern von Phönix Eving herrschte Riesenfreude nach dem Sieg über RW Germania.

Das Spiel begann aufgrund des großen Zuschauerandrangs mit Verspätung. 720 Zuschauer sorgten für eine tolle Kulisse. RW Germania erwischte den besseren Start. Aber weder Yannik Tielker noch Dawid Magiera konnten den glänzend reagierenden Christian Nurk im Tor der Evinger überwinden (3./6.).

Phönix hatte in der Anfangsphase der Partie große Probleme im Spielaufbau und probierte es nur mit weiten Bällen. Die starken Offensivakteure Yassir Mhani und Mursel Budnjo wurden fast völlig aus dem Spiel genommen. Die Germanen wirkten spritziger und giftiger in den Zweikämpfen.

Maurice Schumann versuchte es auf Seiten der Rot-Weissen mit einem Kopfball, den Phönix-Torhüter Christian Nurk mit einer Flugeinlage entschärfen konnte (14.). Phönix hatte erst in der Nachspielzeit eine Torchance, aber Yassir Mhani scheiterte an Fabian Leppert im RW-Tor. Nach der Pause kippte die Partie und RW Germania war völlig von der Rolle.

"Pulver in Anfangsphase verschossen"

Zunächst stocherte Bastian Pöhlker den Ball zum 1:0 ins Tor (52.). Von diesem Schock erholte sich die Germanen nicht mehr und Phönix hatte bis zum Ende leichtes Spiel. Torjäger Mursel Budnjo war vor dem Tor eiskalt und traf zum 2:0 (64.). Als RW alles nach vorne warf, erzielte Phönix durch zwei toll gespielte Konter die Treffer zum 4:0-Endstand. Torschützen waren Yassir Mhani (74.) und Mursel Budnjo (84.).

„RW Germania hat sein Pulver in der Anfangsphase verschossen, das 0:0 zur Pause war glücklich. Nach der Pause haben wir unsere Chancen effektiv genutzt, Christian Nurk hat überragend gehalten“ freute sich Phönix-Trainer Jens Wilkus. Phönix war vor dem Tor effektiver, wir hätten noch 200 Minuten spielen können ohne ein Tor zu erzielen“ sagte ein enttäuschter RW-Trainer Frank Eigenwillig.

TEAMS & TORE
RW Germania: Leppert - Minnerup (30. Hendrian), Meißner, Jankowski (46. Schulz), Kranefeld - Schumann, Lavrenz, Magiera, Völker, Marschallek - Tielker
Phönix: Nurk - Pöhlker, Kleine, Hibbeln, Simbi - Cetinbas (66. Jashanica), Louis, Kanmaz, Kekec (57. Linnenkamp), Mhani - Budnjo (88. Kohlmann)
Tore: 0:1 Pöhlker (52.), 0:2 Budnjo (64.), 0:3 Mhani (74.), 0:4 Budnjo (84.)

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