4:3 in Neuss: Eisadler siegen nach Penaltyschießen

Eishockey: 1. Liga West

Torwart Marius Dräger hat die Eisadler Dortmund zu einem 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen gegen den Neusser EV geführt. Dräger hielt am Samstagabend alle drei Penaltys der Gastgeber und stimmte seinen Trainer Krystian Sikorski dadurch zufrieden: „Es war das beste Spiel von uns seit Langem.“

DORTMUND

, 13.12.2015, 18:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
4:3 in Neuss: Eisadler siegen nach Penaltyschießen

Die Eisadler haben in Neuss nach Penaltyschießen gewonnen.

Der Coach des Tabellendritten sah ein engagiertes Spiel seiner Mannschaft, die – obwohl die Eisadler bereits für die nächste Runde qualifiziert sind – in der vorletzten Begegnung des Jahres den Gegner kontrollierte und sich von Rückschlägen nicht entmutigen ließ. Andre Kuchina glich den 0:1-Rückstand in der 14. Minute aus, die Gastgeber, die derzeit auf Rang sechs stehen, erhöhten aber noch vor dem ersten Pausenpfiff auf 2:1.

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Die Pause wurde dann etwas länger als üblich. „Die Neusser haben die Aktion Lichtblicke unterstützt. Mit den Eintrittsgeldern und weiteren Spenden. Eine coole Sache, aber so hat die Pause eine halbe Stunde gedauert, das war nicht so gut“, erzählt Sikorski.

Dennoch legten die Eisadler im zweiten und dritten Drittel spielerisch zu. Tommy Kuntu-Blankson (27.) und Sebastian Licau (35.) trafen zur 3:2-Führung, die die Gastgeber aber noch im zweiten Drittel ausglichen. Im letzten Drittel traf dann kein Team mehr, vor allem, weil „der Neusser Keeper einige Male sehr gut hielt“, wie Sikorski sagte. So entschied das Penaltyschießen: Jiri Svejda und Kuchina vergaben für die Eisadler, Florian Pompino versenkte den zweiten Penalty im Neusser Tor. Und dieser Treffer reichte, weil Dräger nicht mehr zu überwinden war. 

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