49ers starten stark - und brechen dann ein

Basketball

Die Regionalliga-Saison begann für die Korbjäger des SVD 49 Dortmund am Freitagabend ebenso wie die vergangene Spielzeit mit einer Niederlage bei den Citybaskets Recklinghausen, die diesmal noch um einen Punkt höher als im Vorjahr ausfiel.

DORTMUND

von Von Volker Ohm

, 23.09.2011, 22:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Raphael Bals (blaues Trikot) sichert sich gegen Dustin Killat den Rebound.

Raphael Bals (blaues Trikot) sichert sich gegen Dustin Killat den Rebound.

Doch schon in den zweiten zehn Minuten veränderte sich das SVD-Spiel. Die Derner ließen den Ball nicht mehr so flüssig laufen, und parallel dazu ließ auch die Intensität in der Verteidigung nach. Außerdem musste Centerspieler Raphael Bals zwischenzeitlich verletzt auf die Bank. Seinen Positionskollegen Thorsten Bohnenkamp plagten zudem Rückenprobleme, sodass die Luft unter den Körben für die Dortmunder dünner wurde. Die Entscheidung gegen die Mannschaft von Trainer Hanno Stein fiel dann im dritten Durchgang. Viele Nachlässigkeiten in der Defense, in der nunmehr mit den Händen anstatt mit den Beinen verteidigt wurde, kombiniert mit schlechten Entscheidungen im Angriff sowie der fehlenden Konsequenz beim Durchlaufen der Systeme addierten sich zu einem 50:64-Rückstand vor dem vierten Viertel. Dann versuchten die 49ers allerdings nochmal alles, setzten auf eine ganz kleine Aufstellung und versuchten so den nötigen Druck zur Wende in der Defense zu erzwingen. Das funktionierte auch halbwegs, kam der SVD doch noch einmal bis auf sechs Punkte heran, doch zu mehr sollte es nicht mehr reichen.

„Wir waren im Angriff teilweise zu chaotisch und ließen einige Recklinghäuser Akteure über ihren Möglichkeiten agieren, sodass man durchaus von einer unnötigen Niederlage sprechen kann“, betonte Coach Hanno Stein nach der Schlusssirene. Positiv zu erwähnen bleibt, dass Recklinghausen per Schweigeminute Anteil an der Trauer der 49ers nahm. Ihr Mitspieler Christian Behrends war verstorben, sie liefen mit schwarzen Armbinden auf.  

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