72 Teams dabei! Neuer Modus verspricht mehr Spannung

34. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ist in diesem Jahr noch größer und dank neuem Modus auch spannender. Also dürfen so viele Teams teilnehmen wie noch nie. Wir erklären die Neuerungen.

DORTMUND

, 28.12.2017, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
72 Teams dabei! Neuer Modus verspricht mehr Spannung

72 Teams gehen bei der 34. Auflage der Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft an den Start. © Foltynowicz

Im Nachhinein muss man den Jungs von NK Zagreb fast ein bisschen dankbar sein. Im vergangenen Jahr schied der Klub am ersten Zwischenrundentag der Hallenfußballstadtmeisterschaft aus- und trat am zweiten einfach nicht mehr an. Diese Dreistigkeit brachte dem Kreisligisten nicht nur einen zweijährige Sperre ein, sondern dem gesamten Turnier auch einen neuen Modus.

"Das war eigentlich nicht geplant"

Mehr Klubs, mehr Spannung, das ist das Ziel des Fußballkreises um seinen Vorsitzenden Jürgen Grondziewski. Also dürfen in diesem Jahr so viele Teams teilnehmen wie noch nie. „Geplant war, alle ersten Mannschaften bis zur B-Liga hinunter die Chance zu geben, diese Stadtmeisterschaft zu erleben“, sagt Grondziewski. Dass nun sogar alle B- und sogar die beiden besten C-Ligisten in den Genuss kommen werden, liegt am Ausschluss von NK Zagreb und dem Rückzug des SV Berghofen aus der Kreisliga. „Das war eigentlich nicht geplant“, gibt Grondziewski zu.

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Die 72 Teams teilen sich auf sechs Hallen auf, so viele wie nie zuvor. Die Hälfte qualifiziert sich für die Zwischenrunde, in der der neue Modus zum Tragen kommt. In drei Dreiergruppen werden am ersten Zwischenrundentag die Teilnehmer für die zwei Dreiergruppen des Folgetages gesucht. Die Folge: Für drei Teams pro Halle ist die Zwischenrunde nach dem ersten Tag vorbei. Dafür fangen die qualifizierten Teams am zweiten Zwischenrundentag komplett neu an. Da darf niemand das Tempo rausnehmen.

Win-Win-Situation für Klubs und Zuschauer

Ohnehin werden die Stadtmeisterschaften in diesem Jahr schneller: Da die Torhüter schon nach vier Sekunden den Ball wieder abgeben müssen, wird es kein ewiges Zeitherunterspielen mehr geben. Das kommt offensivstarken Teams sicher entgegen. Auch Zeitspiel in den letzten Sekunden ist dadurch, dass die Uhr in den letzten 60 Sekunden angehalten wird, wenn der Ball im Aus ist, unterbunden.

Diese vom in Dortmund ungeliebten Futsal übernommenen Regeländerungen werden für mehr Tore, dramatischere Schlussphasen und fairere Ergebnisse sorgen- eine Win-Win-Situation für Klubs und Zuschauer.

Oberligisten gelten als Favoriten

Wer sich am Ende die Hallenkrone aufsetzen darf, ist wie in jedem Jahr schwer vorherzusagen. Als Favoriten werden häufig die beiden Oberligisten ASC 09 und FC Brünninghausen genannt. Aber auch darunter machen sich Teams Hoffnungen auf die Endrunde und mit ein bisschen Glück den ganz großen Coup. Einig sind sich die Dortmunder darüber, dass der Titel nur über ein Team aus der Stadt gehen soll - und nicht wieder nach Lünen.

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