8:1 gegen Königsborn - EHC erfüllt seine Pflicht

Eishockey-Oberliga

Der Tabellenführer der Eishockey-Oberliga West wurde seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang am Sonntagabend vor knapp 500 Zuschauern den Königsborner JEC klar mit 8:1 (2:1, 5:0, 1:0).

DORTMUND

von Von Jürgen Schwabe

, 06.02.2011, 22:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der EHC, hier mit Dominique Hensel (l.), erfüllte die Pflichtaufgabe gegen Königsborn souverän.

Der EHC, hier mit Dominique Hensel (l.), erfüllte die Pflichtaufgabe gegen Königsborn souverän.

Zumal die Gäste mit lediglich drei Verteidigern und acht Stürmer in Dortmund antraten. So begannen die Elche mit der Unterstützung ihrer Fans spielbestimmend und gingen logischerweise durch Alexander Preibisch in der dritten Minute in Führung. Danach kontrollierte der EHC das Geschehen, versäumte es aber erneut seine Chancen in Tore zu verwandeln. Mit dem sicheren Gefühl der Überlegenheit waren einige Stürmer zu verspielt, statt den direkten Abschluss zu suchen. Überraschender Ausgleich

Die erste Gelegenheit hatten die Bulldogs aus Königsborn in der neunten Minute, als plötzlich Niklas Proyer frei vor Keeper Boris Ackers auftauchte und den wenig geprüften Schlussmann zu einer guten Parade zwang. In der 18. Minute rieben sich die Besucher überrascht die Augen. Der Ex-Dortmunder Benjamin Proyer sorgten für den Ausgleich. Der EHC wurde unsanft „geweckt“ und sorgte nur 56 Sekunden später für die erneute Führung durch David Hördler. Martin Schweiger hatte seinen Kollegen in Position gebracht.

Nur acht Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, da wurde der Vorbereiter selbst zum Torschützen. Mit diesem Tor war auch der Wille der Gäste gebrochen. Die Elche konnten die Scheibe nach Belieben laufen lassen. Technische Glanzpunkte setzte dabei Andrew Schembri, der oft nur mit einem Foul von der Scheibe zu trennen war, in einer allerdings sehr fairen Begegnung.  Schembri selbst belohnte sich in der 29. Minute mit einem Tor für seine starke Vorstellung. Im Schlussdrittel verwaltete der EHC das Ergebnis und kam noch durch Breiter zum 8:1-Endstand.

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