A-Ligisten überzeugen: Mehr als die Hälfte weiter

33. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Die A-Kreisligisten - sie sind in der Halle beileibe keine Mitläufer, sondern eine Bereicherung eines jeden Turniers. Das wird auch bei dieser Stadtmeisterschaft deutlich: 12 der 23 gestarteten A-Ligisten qualifizierten sich für die Zwischenrunde, davon sieben als ungeschlagener Gruppensieger.

von Udo Stark

DORTMUND

, 01.01.2017, 17:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
A-Ligisten überzeugen: Mehr als die Hälfte weiter

Die Spieler des Hörder SC zeigten starke Leistungen und zogen verdient in die nächste Runde ein.

Einer davon ist der SC Dorstfeld 09, der wie der TuS Bövinghausen und Alemannia Scharnhorst eine makellose Bilanz aufweist. Der auf dem Feld seit 14 Spielen ungeschlagene Spitzenreiter der Kreisliga A1 nahm den Schwung mit in die Halle und ließ im TSC Eintracht einen Bezirksligisten mit Endrunden-Erfahrung hinter sich.

Einige Spieler geschont

„Natürlich hat die Meisterschaft draußen Priorität, deshalb haben wir einige zuvor verletzte oder angeschlagene Spieler bewusst raus gelassen“, berichtet Trainer Peter Brdonkalla, „trotzdem haben wir eine gute Mischung aufs Parkett gebracht.“ Jetzt hoffen sie am Bummelberg auf den Überkreuzvergleich – das wäre der nächste Schritt.

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Für Brdonkalla kommen die guten Auftritte der A-Ligisten keineswegs unerwartet: „Grundsätzlich ist in der Halle der Leistungsunterschied zwischen den Ligen nicht so groß. Auch in der Kreisliga gibt es Jungs, die schon höherklassig gespielt haben. Wenn man dann noch eine eingespielte Truppe hat, ist einiges möglich.“ Auch in der Zwischenrunde könne es daher durchaus Überraschungen geben.

Hörder SC mit erfahrenen Akteuren

Über ein im Kern über Jahre hinweg gewachsenes Team verfügt der Hörder SC, der wie Dorstfeld auf direktem Wege das Zwischenrunden-Ticket löste. In Thorsten Kuznik, Tammo Knieriem sowie Lars und Till Ötting standen vier Spieler im Kader von Thorsten Fischmann, die den Benninghofern vor acht Jahren zum bislang letzten Mal das Endrunden-Ticket gesichert hatten. „Ihre Erfahrung“, weiß der Trainer, „hat uns ohne Frage in Renninghausen geholfen.“

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„Richtig stark“ fand auch Dominik Grobe den HSC, dem er mit dem TuS Körne in der Zwischenrunde als Gruppengegner begegnen wird, „das gilt aber ebenso für die A-Ligisten, die sich in den anderen Hallen durchgesetzt haben“.

Fast alle Aufstiegsaspiranten noch dabei

Immerhin sind fast alle heißen Aufstiegsaspiranten der beiden A-Ligen noch im Rennen, neben Dorstfeld auch NK Zabgreb, der VfR Sölde und Phönix Eving. Es ist also weiterhin einiges zu erwarten von den so genannten „Kleinen“. 

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Auch vom TuS Körne? „Hinter Brünninghausen“, sagt Grobe, „ist in unserer Gruppe alles möglich.“ Doch erst einmal heiße es Daumen drücken für Björn Abraham: „Der Meniskus hat was abbekommen. Aber es gibt wohl Hoffnung, dass das Kreuzband doch nicht gerissen ist“, sagt Dominik Grobe.

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