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Allofs jubelt: Potemkin siegt im Preis der Wirtschaft

Galopp

Wolfsburgs Bundesliga-Manager Klaus Allofs hat sich das EM-Achtelfinalspiel Irland gegen Frankreich nicht im Fernsehen angeguckt. Er war nämlich auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel. Und das Kommen hatte sich gelohnt: Er feierte mit seinem Ausnahmegalopper Potemkin den Sieg im Großen Preis der Wirtschaft.

DORTMUND

27.06.2016 / Lesedauer: 3 min
Allofs jubelt: Potemkin siegt im Preis der Wirtschaft

Das Siegerduo aus dem Rennstall von Trainer Andreas Wöhler: Potemkin (l.) gewinnt den Großen Preis der Wirtschaft in Wambel vor Noor Al Hawa.

Fünf Siege bei sechs Starts standen bei Potemkin 2015 zu Buche. Seit Oktober hat der fünfjährige Wallach aber pausiert. „Deshalb wussten wir nicht ganz genau, ob er gegen diese Top-Pferde sofort gewinnen kann“, sagte Allofs. Er ist Besitzer von Potemkin, zusammen mit dem Gestüt Fährhof.

Pedroza zündet den Turbo

Schon Mitte der Zielgeraden war klar, dass Potemkin sich die 32 000 Euro Siegprämie in dem Gruppe-III-Rennen über 1750 Meter schnappen würde. Als Jockey Eduardo Pedroza den Turbo zündete, war die Konkurrenz gleich geschlagen. „Das ist ein Klasse-Pferd. Potemkin hat sich im Vergleich zum Vorjahr sogar noch gesteigert“, sagte Pedroza. Für die, die auf Potemkin gewettet hatten, gab es vierfaches Geld.

Für Trainer Andreas Wöhler war es im Preis der Wirtschaft sogar ein Doppelsieg. Der gebürtige Dortmunder, der seine Vollblüter in Spexard bei Gütersloh vorbereitet, ist nicht nur für Potemkin verantwortlich, sondern auch für den Zweitplatzierten Noor Al Hawa. Der dreijährige Hengst kassierte kurz vor der Ziellinie noch Nacar und Pagino ein, die auf den Plätzen drei und vier folgten. „Superlauf von Noor Al Hawa. Für den Dreijährigen war es der erste Vergleich mit den älteren Pferden“, sagt Pedroza.

Favorit wird nur Fünfter

Er ließ auch den Favoriten Wild Chief hinter sich, der nur Fünfter wurde. Bis auf 22:10 wurde der fünfjährige Hengst heruntergewettet. Als es ernst wurde, kam Wild Chief nicht weiter. „Der Rennverlauf war ideal. Mitte der Geraden sah es auch gut aus. Aber am Ende hat der letzte Biss gefehlt“, analysierte Trainer Jens Hirschberger.

Pech hatte Lucky Lion. Der Dortmunder Pascal Jonathan Werning, Assistenztrainer von Andreas Löwe, hatte noch vor dem Rennen im Interview gesagt, dass er sich gut vorstellen könnte, dass nach dem Rennen die Eins vor Lucky Lion steht. Er wurde Letzter. Der Tierarzt musste sich um ihn kümmern.

Allofs glaubt an DFB-Elf

Die Eins stand vor Potemkin. Nach der Siegerehrung düste Allofs dann gleich ab. „Bis zum Anpfiff des deutschen Spiels schaffe ich es natürlich nicht nach Hause, deshalb habe ich mir einen anderen Ort zum Gucken ausgesucht“, sagte Allofs, der kurz vor dem Abschied betonte, dass für ihn das deutsche Team die beste Mannschaft des Turniers ist.

Ein Dortmunder Trainer punktete nicht während der zehn Rennen. Dafür aber der Ehrenpräsident Hans-Hugo Miebach. Der Besitzer des Gestüt Wittekindshof gewann mit der dreijährigen Stute Nordwienerin gleich das Auftaktrennen.

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