Aplerbecks Friedrich über die Ziele der Rückserie

Fußball: Oberliga

Jan Friedrich (20) startete in seiner ersten Seniorensaison in der Oberliga gleich durch. Der aus dem Nachwuchsbereich des TSC Eintracht stammende Innenverteidiger des ASC 09 Dortmund ist ein ganz wichtiger Mann in der Abwehr. Im Gespräch mit Alexander Nähle über seine erste Seniorensaison, die Ziele und sein Verhältnis mit den Teamkollegen zeigt sich Friedrich sehr selbstbewusst.

DORTMUND

, 09.02.2017, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aplerbecks Friedrich über die Ziele der Rückserie

Jan Friedrich (2.v.r.), hier in der Partie gegen den SC Paderborn, ist angekommen im Aplerbecker Spiel.

Starten wir mit dem aktuellen Stand. Wie war die Vorbereitung?

Anstrengend! Gefreut haben mich die guten Ergebnisse gegen die Regionalligisten Wuppertaler SV und TSG Sprockhövel. Ein 1:1 gegen Wuppertal und sogar ein Sieg gegen Sprockhövel sprechen für eine gute Vorbereitung. Das 3:2 gegen Sprockhövel ist ein Zeichen an unsere Konkurrenz, dass mit uns zu rechnen ist.

Obwohl der ASC als 16. auf einem Abstiegsplatz steht, klingt das ziemlich überzeugt. Sie glauben also fest an die Rettung?

Ja, ich bin fest davon überzeugt. Wir haben schon in den letzten Spielen vor der Winterpause gezeigt, dass wir, wenn wir alles abrufen, jeden Gegner der Liga schlagen können.

Erster Gegner ist der SC Hassel. Was halten Sie von ihm?

Sie sind Sechster, aber wie gesagt, wir können jeden Gegner schlagen.

Warum ist der ASC so schlecht gestartet und hat sich dann erst gefangen?

Die Qualität war von Anfang an da. Wir haben da aber noch nicht alles abgerufen. Wir sind dann enger zusammengerückt, ziehen jetzt alle an einem Strang.

Und Sie mischen dabei enorm gut mit. Was bedeutet Ihnen Ihre Rolle?

Dass ich gleich so viele Spiele absolvieren durfte, bedeutet mir sehr viel. Durch die Spielpraxis entwickle ich mich weiter. Das ist wichtig. Ich musste mich aber erst etwas eingewöhnen, das war auch bei Eintracht mal so, wenn ich als Jungjahrgang bei den Älteren mitspielte. Die älteren Teamkollegen helfen mir, sie sind supernett. Und wir arbeiten in der Kette hinten gut zusammen.

Stört es Sie, dass Offensivkräfte wie der ebenfalls stark spielende Maximilian Podehl eher im Fokus stehen?

Überhaupt nicht. Er ist ja mein Kumpel daher freue ich mich für ihn. Und mit seinen Leistungen und Toren hilft er ja auch der Mannschaft.

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