ASC 09 erneut auf tiefem Boden und ohne vier Stützen - aber mit viel Optimismus in Rhynern

Fussball-Oberliga

Der ASC fährt nach Rhynern und will sich eine Belohnung abholen. Zuletzt fühlte sich das Team von Tim Schwarz zweimal um den Lohn gebracht. Das soll sich am Sonntag endlich ändern.

Dortmund

, 15.11.2019, 12:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
ASC 09 erneut auf tiefem Boden und ohne vier Stützen - aber mit viel Optimismus in Rhynern

Tiefe Böden? Perfekt für Philipp Rosenkranzschütze © Stephan Schuetze

0:2 in Rheine, 1:1 gegen Ennepetal – und jetzt ein Sieg in Rhynern? Auch wenn die Statistik gegen den ASC 09 Dortmund spricht, der in Rhynern tatsächlich noch nie gepunktet hat, soll es der Trend für die Mannschaft von Tim Schwarz richten: „Wir haben da eine Chance und wollen was holen“, sagt der Coach.

Heimstarke Hammer

Die Heimstärke der Hammer (erst eine Niederlage) speist sich auch aus dem extrem tiefen Boden in der Arena im Papenloh (Am Sportplatz 20, 59069 Hamm und bei uns im Livestream), doch damit kennen sie sich in Aplerbeck ja bestens aus: „Der Boden ist dort zwar schlimmer als der im Waldstadion“, sagt Schwarz, doch weil er ähnlich zweikampfbetonte Spiele wie gegen Rheine und Ennepetal erwartet, will sich sein Team dort endlich die Belohnung abholen, die ihm zuletzt verwehrt geblieben ist. „Die Jungs sind entschlossen, jetzt endlich was zu holen“, sagt Schwarz.

Auswärts fällt es dem ASC in dieser Saison ja ohnehin leichter – fünf Siege und Platz zwei in der Auswärtstabelle sprechen eine klare Sprache.

Vier Stützen fallen aus

Dass Schwarz mit Kevin Brümmer, Lars Warschewski, Jasper Stojan und Daniel Schaffer gleich vier Stützen wegbrechen, bereitet dem Coach trotzdem keine großen Sorgen: „Wir hatten gegen Ennepetal eine gute Truppe auf dem Platz. Klar, Daniel fällt da jetzt auch noch raus, aber wir haben immer noch gute Leute, die nachrücken können“, erklärt Schwarz.

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Spieler wie zum Beispiel Philipp Rosenkranz, für den ein Kampfspiel wie das erwartete wie gemalt ist – oder auch Jannik Marth, der eine starke Trainingswoche hinter sich hat.

Die Ansage vom Sportlichen Leiter Samir Habibovic, der angekündigt hatte, sich die nächsten Wochen ganz genau anschauen zu wollen, habe in der Mannschaft für keinen dramatischen Effekt gesorgt: „Ganz ehrlich: Die Jungs haben die ganze Zeit das Tempo angezogen“, sagt Schwarz. Dennoch sei es in einer großen Gruppe schwierig, „ein Mannschaftsgefühl zu entwickeln.“

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