ASC-Jungspund Podehl ist erstmals dabei

33. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Die letzte Hallenrunde lief für den ASC 09 denkbar schlecht. Als Titelverteidiger und einziger Oberligist strichen die Aplerbecker schon in der Zwischenrunde die Segel. Nun schicken sich die Blauweißen an, die 33. Auflage erfolgreicher zu gestalten. Unter anderem mit Maximilian Podehl, der auf dem Kunstrasen der Helmut-Körnig-Halle aber noch ein absolut unbeschriebenes Blatt ist.

DORTMUND

, 28.12.2016, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
ASC-Jungspund Podehl ist erstmals dabei

Für das ASC-Talent Maximilian Podehl (rechts) ist es die erste Hallenfußball-Stadtmeisterschaft als Seniorenspieler.

Im Aplerbecker Waldstadion hat der junge Angreifer, der am 23. Dezember seinen 19. Geburtstag feierte, aber in den letzten Wochen durchaus für Aufsehen gesorgt. Mit seiner „unbekümmerten Spielweise“, wie Trainer Adrian Alipour es ausdrückt, hat er etablierte Stammkräfte wie Tim Schwarz oder Santiliano Braja auf die Bank verbannt und sich in die Stammelf gespielt. Nun will es der junge Stürmer auch in der Halle wissen - und als Reputation bringt er den Stadtmeistertitel mit der U19 vom TSC Eintracht aus dem vergangenen Jahr mit. „Ich glaube aber, dass eine solche Hallenrunde im Seniorenbereich noch intensiver ist“, nennt Podehl seine Erwartungen.

"In der Halle kann viel passieren"

Zwar geht er unter den Teilnehmern als junges Küken in die Spiele, doch spricht er schon wie ein alter Hase, wenn er einen Ausblick auf die 33. Auflage geben soll. „Im Dortmunder Raum gibt es sehr viele gute Teams und in der Halle kann viel passieren.“ Das hat seine Mannschaft vor einem Jahr bewiesen. Doch Podehl hat ein gutes Gefühl für die 33. Auflage: „Wir haben eine starke Mannschaft und wollen im Kampf um den Titel wieder mitmischen.“

Dass dabei sein Klub gemeinsam mit dem FC Brünninghausen als neuem Oberligisten in vorderster Reihe der Favoriten genannt wird, liegt in der Natur der Sache. „Aber auch der BSV Schüren ist nicht zu unterschätzen“, erklärt der Angreifer, der seine Wünsche ganz in den Dienst der Mannschaft stellt: „Ich will dem Team so gut es geht helfen.“

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Auch darin sieht Alipour die Vorzüge seines Youngsters: „Maxi hat einen tollen Charakter und großes Talent. Er ist sehr selbstkritisch und bodenständig, das ist mir sehr wichtig“, sagt der Coach. Er gibt ihm immer wieder Hinweise und Ratschläge, wie der Stürmer sich noch verbessern kann. „Er ist in meiner Zeit beim ASC ein wichtiger Eckpfeil geworden, das hat er sich hart erarbeitet“, führt Alipour aus.

Guter Antritt

Während die erste Halbserie in der Oberliga – verbunden mit dem schwachen Start und dem Trainerwechsel von Daniel Rios zu Alipour – ihre Höhen und Tiefen hatte, werden in der Halle die Karten neu gemischt. Und auch hier bringt Podehl seine persönlichen Stärken mit. „Maxi hat einen guten Antritt und einen guten Abschluss mit beiden Füßen, er fackelt nicht lange“, hebt Alipour hervor. Für Podehl selbst ist die Endrunde ein großer Anreiz: „Da trifft man viele Bekannte und spielt vor einer beeindruckenden Kulisse, das macht sicher doppelt Spaß.“

Und der Blick des Stürmers geht auch über die Hallenstadtmeisterschaft hinaus. „Der Klassenerhalt ist unser Ziel“, sagt Podehl mit Blick auf die zweite Halbserie im Februar. Er sieht sein Team auf einem guten Weg, die anfängliche Unruhe sei wieder gewichen. „Nun sieht man an den Ergebnissen, dass es besser läuft“, erklärt Podehl.

Hoher Anspruch

Und auch für sich persönlich erkennt er Fortschritte. „Ich bin noch fitter geworden als im Juniorenbereich und bekomme viele gute Ratschläge von erfahrenen Spielern, die ich gerne annehme“, sagt er. Einmal häufiger Training pro Woche, eine höhere Intensität und der hohe Oberliga-Anspruch – aber: „Mir macht das sehr viel Spaß.“

Alipour sieht viel Potenzial in seinem jungen Angreifer, Maximilian Podehl selbst wird nicht müde, an sich zu arbeiten und sich weiter verbessern zu wollen. Mit seinen frisch erreichten 19 Jahren bringt das ein großes Versprechen an die Zukunft mit - ob in der Halle oder draußen auf dem Platz. Auf diesem Weg muss der Junioren-Stadtmeistertitel keineswegs der letzte gewesen sein.  

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