Auch den ASC geärgert

DORTMUND Selbst wenn es für den Hombrucher SV am Ende dieser Landesliga-Saison nicht für ganz vorne reicht, eins darf sich das starke Kollektiv zu Gute halten: Es ärgert die Titelaspiranten. Das 2:2 (1:2) schmeichelte dem ASC 09.

von Von Alexander Nähle

, 04.11.2007 / Lesedauer: 2 min
Auch den ASC geärgert

ASC-Torjäger Hannes Wolf: Direkt verwandelter Freistoß.

Der nämlich baute nach der Pause völlig ab, was auf Grund einer Leistungssteigerung nach 20 Minuten selbst dem Spielertrainer Hannes Wolf spanisch vorkam. „Warum wir nach dem Wechsel aufgehört haben., Fußball zu spielen, weiß ich auch nicht.“

Und so gaben die Aplerbecker Punkte aus der Hand, die sich am Ende die Gastgeber aber auch redlich verdient hätten. Denn bereits die Anfangsphase gehörte dem HSV, der, von der Rekordkulisse von gut 1000 Zuschauern inspiriert, erfrischend nach vorne spielte. Und Mounir Bazzani sorgte für prächtige Stimmung, als er einen von Alexander Topolewski verlängerten Ball verwertete (9.). Alex Enke hatte das 2:0 auf dem Fuß (16.), der ASC registrierte die Chance nur.

Verwandelter Freistoß

      Ein direkt verwandelter Freistoß zum 1:1 von Hannes Wolf, den der eine oder andere Hombrucher hätte abwehren können, weckte dann den ASC. Ab der 23. Minute spielten die Gäste souverän und ansehnlich wie ein Tabellenführer, was die Fans mit Anfeuerungsrufen quittierten. Was der ASC in guten Zeiten im Stande ist zu leisten, bewies Miguel Moreira, der zunächst Dennis Szugfil aussteigen ließ und dann überlegt ins linke Ecke zum 2:1 einschoss (32.). Jetzt gefielen die Blau-Weißen, die endgültige Entscheidung schien schon jetzt nur eine Frage der Zeit zu sein.

Pause Gift für ASC

Die Pause aber tat den Aplerbeckern nicht gut, der unerklärliche Bruch im Spiel der Gäste brachte den HSV zurück in die Partie. Der ASC verabschiedete sich gedanklich und spielerisch ganz aus der Partie, was auf alle Mannschaftsteile zutraf, abgesehen vom souveränen Torwart Marcel Piaszyk.

Der wehrte in der 73. Minute einen Flachschuss von Mohamed El Moudni, der Mario Völkel stehen ließ, nur ab. Den Nachschuss platzierte Alex Enke im linken Eck. Der mit Emre Konya im zweiten Durchgang stärkste Hombrucher, El Moudni, hätte in der 87. Minute die Partie entscheiden können, doch es blieb beim Remis.

  

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