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Aufstieg in die Regionalliga: Hombruchs U15 holt nach, was sie letztes Jahr verpasste

Juniorenfussball

Erst knapp gescheitert, ein Jahr später dann aber geholt: Die C-Junioren des Hombrucher SV sind verdient in die Regionalliga aufgestiegen. Selbst darin spielen dürfen die meisten aber nicht.

22.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Aufstieg in die Regionalliga: Hombruchs U15 holt nach, was sie letztes Jahr verpasste

Westfalenmeister Hombucher SV C-Junioren 01.05.2019 © Ludewig

In der vergangenen Saison schrammten die C-Junioren des Hombrucher SV hauchdünn am Aufstieg in die Regionalliga West vorbei, unterlagen in der entscheidenden Partie dem VfL Theesen unglücklich nach Elfmeterschießen. Der HSV musste sich mit der Qualifikation für die neugegründete Westfalenliga begnügen. Versäumtes holten die Talente aus dem Dortmunder Süden jetzt nach. Und dies mit einem Höchstmaß an Souveränität.

Offizielle Ehrung als Westfalenmeister

Am vergangenen Samstag wurde das bis dahin ungeschlagene Team von Trainer Lucas Bisplinghoff im Anschluss an die erste unbedeutende 2:4-Niederlage im vorletzten Heimspiel gegen den FC Iserlohn 46/49 offiziell vom Verband für den Gewinn des Westfalenmeistertitels geehrt.

Die erste Aufstiegsparty ging allerdings schon am 1. Mai nach dem 5:0-Heimerfolg über die Spvg Brakel vorzeitig fünf Spieltage vor Toresschluss über die Bühne. Für die vereinte Konkurrenz entpuppte sich der HSV als eine Nummer zu groß und fügte der seit Jahren bemerkenswerten Nachwuchsarbeit an der Deutsch-Luxemburger Straße eine weitere Erfolgsstory hinzu.

Zielsetzung war klar formuliert

Von ungefähr kam der Sprung ins westdeutsche Oberhaus nicht. „Im Vorgriff auf den möglichen Aufstieg letzte Saison wurde die Mannschaft personell entsprechend aufgestellt. Von daher war die Zielsetzung Regionalliga klar formuliert“, erläutert Bisplinghoff, der die mit ihm aufgerückten 14 Jungs aus der U14 und die 10 Neuzugänge schnell zu einer schlagkräftigen Einheit formte.

Dieser, mit großen fußballerischen Fähigkeiten ausgestattet, wurde im Laufe der Zeit eine erforderliche taktische Weiterbildung verpasst. In dem ausgeglichen besetzten 24-köpfigen Kader wurde permanent rotiert. Das Resultat lässt sich sehen.

Torverhältnis spricht Bände

Zwei Spiele vor Schluss beträgt der Vorsprung gegenüber dem Zweiten SG Wattenscheid 17 Punkte. Und das Torverhältnis von 66:12 spricht Bände. Die Qualität hätte vermutlich Regionalliga-Ansprüchen genügt. Der Nachweis wurde im Westfalenpokal-Achtelfinale beim unglücklichen 0:2 gegen den VfL Bochum erbracht.

Zur kommenden Saison werden 16 Jungen mit Bisplinghoff, der diesen Jahrgang seit der U13 betreut, und Co-Trainer Martin Diekneite in die Landesliga-U16 des Hombrucher SV hochgehen. Die zukünftigen Regionalliga-C-Junioren übernimmt der jetzige HSV-U14-Coach Hamza El Hamdi.

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