Außenseiter Loron bringt das große Geld

Galopp in Wambel

Der Renntag auf der Galopprennbahn in Wambel begann mit einen Paukenschlag. Den Preis von Wambel gewann am Dienstag der vierjährige Hengst Loron aus Großbritannien. Der Sieger war der klare Außenseiter und brachte den glücklichen Wettern eine Quote von 459 für zehn Euro Einsatz.

DORTMUND

25.11.2015, 13:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eduardo Pedroza und „A Raving Beauty“ (M.) hatten am Dienstag in Wambel leichtes Spiel im zweiten Rennen.

Eduardo Pedroza und „A Raving Beauty“ (M.) hatten am Dienstag in Wambel leichtes Spiel im zweiten Rennen.

Auch die weiteren acht Rennen sorgten für einen kurzweiligen Abend. Das zweite Rennen war für sieglose zweijährige Pferde reserviert. Es siegte hoch überlegen die Stute A Raving Beauty mit Eduardo Pedroza im Sattel. Der Champion Jockey bestritt gestern sechs der neun Rennen.

Überraschung auch im dritten Rennen

Im dritten Rennen gab es wieder eine Überraschung. Der sechsjährige Wallach Quantum of Solace gewann den Ausgleich IV über 2500 Meter spielerisch. Der Topfavorit Ottilie, eine fünfjährige Stute aus dem Stall Shrek, trainiert von Peter Schiergen, brachte nur das sechste Geld.

Das vierte Rennen, sinnigerweise der Preis der beheizten Glastribüne, ging an den vierjährigen Wallach Bombelli aus den USA mit Andreas Helfenbein im Sattel. Dieses Rennen war auch der erste Vergleich der beiden Dortmunder Trainer Rainer Werning und Rainer Schaaf. Letzterer entschied das Stadtduell für sich. Sein sechsjähriger Wallach Tasci kam auf Platz fünf ins Ziel. Die dreijährige Stute Eyes on me kam zwanzig Längen dahinter als sechstes Pferd ins Ziel.

Schaaf zieht Stute zurück

Das Duell der beiden Trainer sollte im folgenden Rennen fortgesetzt werden. Schaaf zog allerdings die von ihm trainierte fünfjährige Stute Al Sabia, im Besitz des Dortmunders Rene Schröder, vor Rennbeginn zurück.

Werning ließ seine Auszubildende Mira Kraeben den vierjährigen Wallach Marientaler satteln. Geführt wurde das Pferd von Jungtrainer Pascal Werning. Doch auch die letzten Tipps von Pascal Werning halfen nicht. Am Ende kam Kraeben nicht über den siebten Rang hinaus und verpasste somit das letzte Geld.

Favoritenrolle gerecht geworden

Im sechsten Rennen dann ein Favoritensieg. Der Wallach Pleasantpathfinder aus England ging mit 30:10 an den Ablauf und wurden seiner Rolle auch gerecht. Für die sechsjährige Stute Singspila, von Rainer Werning trainiert, gab es nichts zu holen. Mit 42 (!) Längen Rückstand kam das Pferd als Vorletzter ins Ziel.

Die letzten drei Rennen liefen ohne Dortmunder Beteiligung. Der nächste Renntag findet am Sonntag, 13. Dezember, statt. 

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