Bei einem der ambitioniertesten A-Liga-Klubs in Dortmund sind die Trainer zurückgetreten

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Am Dienstag hat das Trainer-Duo in Huckarde dem Verein Bescheid gegeben und den Abschied verkündet. Der Klub hat schon einen Interims-Coach für Sonntag.

Dortmund

, 03.10.2019, 16:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

Philipp Sprenger und Max Müller sind seit Dienstag nicht mehr Trainer beim ambitionierten Kreisliga-A-Ligisten. Das bestätigten der jetzt Ex-Trainer und der Vorstand der Huckarder.

Enttäuschende zwölf Punkte nach acht Spielen

Sprenger und sein „Co“ Müller waren mit dem Vorsatz zu Westfalia Huckarde gegangen, um oben mitzuspielen. Sprenger erklärt, dass die nach acht Spieltagen enttäuschenden zwölf Punkte nicht der Grund für den Rücktritt gewesen seien, „selbst wenn wir, die auch für die Zusammenstellung der Mannschaft verantwortlich sind, mit drinstecken“.

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Huckarde ist aktuell Achter, hat aber wegen der Absage des Spiels am Wochenende gegen Omanlispor (kein Schiedsrichter gekommen) noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Besonders die angespannte Personalsituation hat laut Sprenger dazu geführt, dass die Westfalia den Zielen hinterherhinke.

Unterschiedliche sportliche Vorstellungen

Viel mehr seien es „unterschiedliche sportliche Vorstellungen“ gewesen, die zur Trennung führten. Sprenger wollte nicht ins Detail gehen, verabschiedet sich aber vom Klub mit dem Dank, die Chance erhalten zu haben, ins Trainergeschäft einzusteigen.

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Nachkarten wollte auch Geschäftsführer Uwe Rose nicht, der von der Entscheidung des Trainergespanns aber „überrascht worden“ sei: „Am Dienstag nach dem Training kamen sie zu mir und trugen dann ihr Anliegen vor. Wir akzeptieren das, wobei ich nicht jeden ihrer Gründe nachvollziehen kann.“

Marcel Land sitzt auf derBank

Am Donnerstag setzt sich Rose mit dem Sportlichen Leiter Marcel Land sowie den Vorstandsmitgliedern Christian Klecz und Markus Gerstkamp zusammen. Sie einigten sich, dass Land am Sonntag auf der Bank sitzt. Vorerst für ein Spiel.

Da die nur auf Rang acht stehende Westfalia die Saison nicht herschenken möchte, will sie eine Lösung mit Bedacht finden. Rose: „Der Zeitpunkt des Rücktritts ist ziemlich ungünstig. Wir machen uns jetzt intensiv Gedanken, wer uns voranbringt. Denn das ist unser Ziel.“ Am Donnerstag wollen die Vorstandsmitglieder einen gemeinsamen Nenner finden. „Es gibt aber keinen Schnellschuss.“

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