Bei Westfalia Wickede gilt weiter "Hop oder Top"

Fußball-Westfalenliga

Wenn Westfalia Wickede und TuS Eving-Lindenhorst nur etwas mehr Konstanz reinbekämen, wären beide Teams ganz vorne dabei in der Fußball-Westfalenliga 2. Wenn ...

DORTMUND

von Alexander Nähle

, 23.04.2012, 22:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nach dem 2:4 gegen den TuS Heven lag Westfalia Wickede am Boden.

Nach dem 2:4 gegen den TuS Heven lag Westfalia Wickede am Boden.

Westfalia Wickedes Coach Marko Schott hatte bereits am Sonntag allen Träumereien eine Absage erteilt, gestern bekräftigte er dies. "Marcel Reif würde sagen, einige unsere Aktionen hinten sind hanebüchen. Auch gegen Heven leisten wir uns solche Fehler. Und so hast du weiter oben eben auch nichts zu suchen." Schott erklärt, mittlerweile nerve ihn das "Hop oder Top", selbst wenn sein Team insgesamt immer noch deutlich über den Erwartungen spielt.

Top war in Wickede auch gegen Heven die Kulisse. Mehrere hundert Zuschauer kamen nicht nur wegen der Einweihung des Kunstrasenplatzes, sondern auch, um die Westfalia spielen zu sehen. "Und wieder schicken wir die Zuschauer nicht mit guten Gefühlen nach Hause." Eine Erklärung für diese Schwankungen fällt Schott nicht mehr ein. "Die Jungs kommen motiviert zum Platz und legen dann solch eine Vorstellung hin. Wir verlieren zuhause vier von neun Spielen und kassieren 16 Gegentore, das ist richtig schlecht.""Wir dürfen nicht alles verteufeln"

Und dann schränkt er im Vorgriff auf das Spiel in Kaan-Marienborn, das nach dem Gesetz der Serie wieder positiv ausfallen dürfte, ein: "Naja, wir dürfen jetzt auch nicht alles verteufeln." Verletzt sind derzeit Marco Dej (Sprunggelenk, Miguel Moreira (Zerrung) und Marvin Kohl (Zerrung).

Die Stimmung in Eving hat sich nach dem 3:0 gegen Werdohl wieder verbessert. "Die Niederlage in Brünninghausen war ärgerlich. Aber die Mannschaft arbeitet seit Wochen ordentlich und hat sich jetzt auch wieder belohnt", kommentiert Trainer Daniel Rios.Eving hofft auf seine Chance

Und der Coach sollte Recht behalten, als er nach dem unglücklichen 1:2 in Brünninghausen kommentierte: "Wir kriegen noch eine Chance, vorne anzuklopfen." Nur drei Zähler trennen den TuS noch von den Aufstiegsrängen. Allerdings ist die kommende Aufgabe in Heven nicht von Pappe. "Sie haben zu Hause nur gegen Wattenscheid verloren, vorher fast zwei Jahre nicht", erklärt Rios. Das Spiel beginnt bereits am Samstag um 19 Uhr. Übrigens tritt Eving auch am Wochenende des DFB-Pokalendspiels früher an. Am Freitag, 11. Mai, spielt der TuS um 19.30 Uhr in Erkenschwick. Bis dahin möchten die Evinger ihre Ausgangsposition verbessern. Mut machte dem Coach nicht nur die Gesamt-Leistung aus dem WerdohlSpiel. Speziell der wieder genesene Mohamed Lmcademali habe vorne stark gespielt, und natürlich verdiente auch der Dreierpack von Florian Gondrum eine besondere Würdigung des Trainers.

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