Beim Torschuss verletzt: Verpasst einer der besten Spieler der Vorrunde die Endrunde?

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Nach den ersten Spielen wurde er ins Team der Vorrunde gewählt, dann verletzte er sich. Nun wird die Zeit knapp. Reicht es für den 24-Jährigen noch für eine Teilnahme an der Endrunde?

Dortmund

, 09.01.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Er war eine der prägenden Figuren in der Vorrunde der 36. Dortmunder Hallenstadtmeisterschaft. Mit mehreren Toren und Vorlagen führte er sein Team souverän in die Zwischenrunde. Dort verletzte er sich allerdings direkt im ersten Spiel. Nun bangt ein Spieler aus dem Team der Vorrunde um seine Teilnahme an der Endrunde.

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Es lief gerade mal die zweite Minute des ersten Zwischenrunden-Spiels für den FC Brünninghausen und seine extrem junge Mannschaft. Nach einem Querpass schob der älteste Spieler Yüksel Terzicik (24) locker zum 1:0 gegen RW Barop ein. Die Freude währte allerdings nur kurz, sofort war klar, dass irgendetwas nicht stimmte. „Beim Reinschieben“ habe er sich verletzt, sagt Brünninghausens Spielmacher.

Yüksel Terzicik ist jeden Tag beim Phsysiotherapeuten

Danach machte er kein Spiel mehr, fehlte am zweiten Tag der Zwischenrunde komplett. Eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel verhinderte seinen Einsatz. Und auch kurz vor der Endrunde steht noch immer nicht fest, ob der 24-Jährige seiner Mannschaft auf dem Feld helfen kann oder zum Zuschauen verdammt ist.

Beim Torschuss verletzt: Verpasst einer der besten Spieler der Vorrunde die Endrunde?

Yüksel Terzicik spielte sich mit starken Leistungen ins Team der Vorrunde. © Foltynowicz

Vor der Zwischenrunde habe er noch neun Stunden im Büro gesessen, erzählt Terzicik. „Vielleicht lag es daran.“ Womöglich hätte er sich noch länger aufwärmen müssen, sagt er. Seit Montag ist er nun ein regelmäßiger Gast beim Physiotherapeuten. Jeden Tag sei er seitdem dort. Denn der Zehner will unbedingt bei der Endrunde dabei sein. Doch „ich weiß nicht, ob es reicht oder nicht“.

Brünninghausen trifft in der Endrunde auf Türkspor und Schüren

Mit dem Trainerteam habe er bereits kurz gesprochen. Mit Blick auf die Rückrunde in der Westfalenliga „wollen wir nichts riskieren“. Auch sein Physiotherapeut sei sich noch unsicher, ob Terzicik bereits am Freitag wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann. Der Brünninghausener selbst glaubt, dass ein Einsatz am „Freitag vielleicht ein bisschen früh“ wäre.

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Seine Hoffnung: Der FCB übersteht den ersten Endrunden-Tag und er kann am Samstag wieder auf dem Platz stehen. Doch sein Team hat „eine sehr starke Gruppe“ bekommen. Erst trifft Brünninghausen auf Türkspor, dann auf Ligakonkurrent BSV Schüren. „Ich habe Türkspor bei uns in der Halle trainieren sehen“, sagt er.

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Dabei habe das Team einen sehr guten Eindruck gemacht. Und auch den BSV schätzt er stark ein. „Schüren ist bekannt für seine Hallenspieler“, erklärt er. Dennoch ist er zuversichtlich, dass sein Team den ersten Tag übersteht - dann könnte er vielleicht auch noch mal selbst ins Spielgeschehen eingreifen.

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