Bescherung in Eichlinghofen: Drei Ex-Hombrucher kommen - und der Trainer bleibt auch

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Der TuS Eichlinghofen verstärkt sich mit drei ehemaligen Spielern vom Hombrucher SV und sorgt auch auf der Trainerposition über den Sommer hinaus für Klarheit.

Dortmund

, 24.12.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Marc Risse hat eine turbulente Hinrunde hinter sich. Eigentlich wollte er mit dem TuS Eichlinghofen oben angreifen, mit der Mannschaft den nächsten Schritt machen und dem Kreispokalsieg im vergangenen Sommer gerne einen Aufstieg hinzufügen.

Hinrunden-Endspurt sorgt für Entspannung

Nun ist das mit Aufstiegen immer so eine Sache, es muss sehr viel zusammenpassen und in dieser Saison passte, das konnte man relativ schnell sehen, nicht so viel zusammen: „Es macht nicht so viel Spaß derzeit“, sagte Risse noch Ende Oktober.

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Zwei Monate und ein Hinrunden-Endspurt mit fünf ungeschlagenen Spielen in Serie später haben die Gemüter im Stadion an der Hövel deutlich entspannter in Richtung Weihnachten schauen lassen. Und pünktlich zu Weihnachten gab es dann auch noch Geschenke.

Voss, Butt und Meyer kommen aus Hombruch

Denn der TuS bekommt qualitativ hochkarätige Verstärkung: Alexander Voss, Levi Butt und Robert Meyer schließen sich dem Bezirksliga-Siebten an. Alle drei kommen vom Landesligisten Hombrucher SV, von dem sie sich losgesagt hatten, nachdem dort Trainer Sebastian Didion von heute auf morgen entlassen wurde.

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Risse weiß natürlich um die Situation in Hombruch und sagt deshalb auch: „Wir waren in offenen und fairen Gesprächen, jeder war jederzeit über alles informiert und ich hoffe, dass wir jetzt auch saubere Lösungen für die Spieler finden.“

Unverhofftes Dreifach-Geschenk

Denn die findet er schon ziemlich stark: „Alex Voss ist für mich einer der besten Stürmer in Dortmund und wird unsere Offensive extrem verbessern. Von Levi Butt würde auch jeder Verein in Dortmund profitieren, er ist einer der besten Innenverteidiger überhaupt und ein junger Spieler mit unglaublich viel Potenzial. Und Robert Meyer wird die Lücke schließen, die Jan Knoblich hinterlässt, wenn er im April für mehrere Monate ins Ausland geht.“

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Ein Dreifach-Geschenk also, das unverhofft, aber umso passender kommt: „Ich bin sehr froh, dass mir kurzfristig durch die Unruhen in Hombruch so viel Klasse vor die Füße gefallen ist“, sagt Risse.

Weitere Neue sollen kommen

Zufrieden geben sich die Eichlinghofer damit aber noch nicht. Die drei Hombrucher sollen nicht die letzten Neuzugänge bleiben: „Das hoffe ich“, sagt Risse, „wir arbeiten intensiv am Mannschaftsgebilde, versuchen die Truppe zu verjüngen und wollen zum nächsten Jahr nochmal einen kleinen Umbruch einleiten.“

Für den stellt er sich auch selbst gerne noch einmal zur Verfügung: „Ich möchte den Umbruch gerne mitgestalten und habe deshalb auch für nächstes Jahr nochmal meine Zusage gegeben“, sagt Risse.

In Renninghausen gegen Hörder SC und Berghofen

Sie haben ohne Frage noch einiges vor beim TuS. In der Halle, wenn die Mannschaft von Risse in Renninghausen auf die Vorrundengegner Hörder SC und den SV Berghofen trifft, aber auch draußen. Wenn nicht in dieser Saison, dann in der nächsten: „Es ist einiges in Bewegung“, sagt Risse.

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