Bövinghausen-Kapitän Gjorgjievski: „Wollen mit Thorsten Legat direkt in die Westfalenliga“

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Noch hat Bövinghausen den Sprung in die Landesliga nicht sicher, da denkt Kapitän Aleksandar Gjorgjievski bereits an den nächsten Aufstieg unter dem wohl künftigen Trainer Thorsten Legat.

Dortmund

, 08.05.2019, 14:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Drei Schritte hat der TuS Bövinghausen noch erfolgreich zu bewältigen, dann könnte das Ziel Landesliga endlich erreicht sein. Drei Spieltage vor dem Ende führt das Team von Trainer Sven Thormann die Bezirksliga 8 mit einem Zähler Vorsprung auf den hartnäckigen Verfolger FC Nordkirchen an.

Wir haben mit Kapitän Aleksandar Gjorgjievski über den Endspurt, Thorsten Legat und Ziele in der Landesliga gesprochen.

Herr Gjorgjievski, zuletzt gab es einen 3:2-Sieg über Brambauer. War das Spiel so spannend, wie das Ergebnis aussagt?

Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Wir haben gut gespielt, waren aber vorne nicht konsequent genug. Es hätte leichter laufen müssen, da haben wir noch einiges zu verbessern. Die zwei Gegentore fallen viel zu leicht.

Wie ist denn die Situation für Sie als Tabellenführer? Ist der Druck größer, weil Sie nun wirklich was zu verlieren haben?

Ja, wir haben Druck, aber das ist auch normal, wenn wir aufsteigen wollen. Aber es ist positiver Druck und wir konzentrieren uns nur auf die drei übrigen Spiele, die wir gewinnen müssen.

Ist die Stimmung im Training dadurch sehr konzentriert oder auch mal ausgelassen?

Die Stimmung ist gut und wir trainieren auch hart und gut. Wir denken immer Schritt für Schritt, das ist wichtig. Erst kommt Lüdinghausen, dann Sölde und dann Scharnhorst. Und ich bin überzeugt davon, dass wir das schaffen.

„Ich gebe gerne das Kommando vor und investiere alles für diesen Verein.“
Aleksandar Gjorgjievski

Sie selbst sind ein Dauerläufer im Team und gehen als Kapitän voran. Wie sehen Sie Ihre Rolle in der Mannschaft?

Als Kapitän ist es meine Aufgabe, immer positiv zu bleiben und die Mannschaft zu pushen. Ich bin schon lange in Bövinghausen, ich gebe gerne das Kommando vor und investiere alles für diesen Verein.

Müssen Sie denn auch mal lauter werden?

Ja, das kommt auch vor (lacht). Und das mache ich dann auch.

In der Statistik steht, dass Sie es sogar bis zum Profi in Mazedonien geschafft haben …

Genau, mit 18 Jahren habe ich als Profi zwei, drei Jahre in der ersten mazedonischen Liga gespielt.

Was hat Sie dann nach Deutschland und speziell zum TuS Bövinghausen verschlagen?

Ich bin mit Ajan (Dzaferoski, Präsident des TuS, Anm. d. Red.) gut befreundet. Er und der damalige mazedonische Trainer von Bövinghausen haben mich überzeugt. Es waren tolle Gespräche, alles hat geklappt. Und nun spiele ich schon seit einigen Jahren hier. Dass es so lange wird, hätte ich auch nicht gedacht.

Was macht Ihr Team in diesem Jahr aus?

Wir sind allesamt gute, individuell starke Spieler, die viel trainieren. Aber zusammen können wir noch kompakter stehen. Einige Spieler, die aus höheren Ligen kommen, investieren aber manchmal nicht genug und nehmen es zu leicht. Das müssen wir ändern, wenn wir aufsteigen und erfolgreich sein wollen.

„Thorsten Legat ist eine große Figur hier mit einer tollen Karriere, vor der ich großen Respekt habe.“
ALEKSANDAR GJORGJIEVSKI

In der kommenden Saison soll dann ja Thorsten Legat euer Team in der Landesliga trainieren. Kannten Sie ihn schon, bevor er zum Thema in Bövinghausen wurde?

Ja, ich habe gehört, dass Thorsten Legat einen großen Namen in Deutschland hat. Er ist eine große Figur hier mit einer tollen Karriere, vor der ich großen Respekt habe.

Also haben Sie sich auch schon mit Thorsten Legat darüber unterhalten, wie es nächste Saison laufen könnte?

Ich habe mich mit ihm vor einem Spiel schon mal unterhalten, da war alles gut. Unser gemeinsames Projekt wird es sein, in der nächsten Saison direkt den nächsten Aufstieg in die Westfalenliga zu ermöglichen. Wir wollen direkt wieder aufsteigen, deshalb kommt Thorsten nach Bövinghausen. Er bringt gute Ideen als Trainer mit.

Heißt nun also, dass sich die Mannschaft in den übrigen drei Spielen keinen Ausrutscher mehr erlauben darf?

Genau, wir müssen drei Mal gewinnen. Ich glaube, dass auch Nordkirchen alle Spiele gewinnen wird, deshalb dürfen wir nicht scheitern. Aber wir schauen dabei auch nur auf uns und nicht, was die anderen Teams machen.

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