Bövinghausen trennt sich von Duo, das nicht eine Sekunde für den TuS gekickt hat

rnFußball-Westfalenliga

Der TuS Bövinghausen bestätigt zwei weitere personelle Entwicklungen. Dieses Mal handelt es sich um Abgänge, die nicht eine Spielminute für den Klub gekickt haben.

Dortmund

, 31.07.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der TuS Bövinghausen dreht weiter kräftig am Personalkarussell - dieses Mal allerdings in die andere Richtung. Der Westfalenliga-Aufsteiger verkündete am Donnerstagnachmittag dieses Mal keinen prominenten Zugang, sondern zwei Abgänge. Auffällig: Das Duo absolvierte keine einzige Minute für den TuS.

Kaum da und schon wieder weg: Der TuS Bövinghausen trennt sich von zwei Akteuren. So wird der Westfalenligist in die kommende Saison ohne Hasan Bastürk und ohne Karim Bouzerda gehen. Sowohl mit dem Verteidiger als auch mit dem Stürmer setzte sich der Klub zusammen und besprach die Situation. Da beide beruflich voll eingespannt sind und nicht garantieren konnten, jedes Mal zum Training zu kommen, entschied sich der Verein, sich von beiden Spielern zu trennen.

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„Es ist besser, wenn beide jetzt ein paar Ligen nach unten gehen. Bei uns im Kader kommen sie an die anderen Spieler gar nicht mehr heran. Wir haben uns hingesetzt und alles ganz vernünftig geklärt“, sagt TuS-Präsident Ajan Dzaferoski.

Kalpakidis bedauert Abgänge

Etwas emotionaler äußerte sich TuS-Trainer Dimitrios Kalpakidis. Allen voran zu Karim Bouzerda, der vom Kamener SC kommen sollte, pflegt „Dimi“ seit langer Zeit ein gutes Verhältnis. „Mir blutet bei ihm das Herz, aber er schafft es vom Job her nicht mehr. Ich habe immer gerne mit Karim gearbeitet“, sagt Kalpakidis. Und auch für Bastürk hat der TuS-Coach nur lobende Worte übrig. „Ich habe dem Jungen alles zugetraut, er ist giftig, athletisch und dynamisch. Wenn er aber nicht regelmäßig trainiert hätte, dann wäre es mega schwierig gewesen, das aufzufangen“, so Kalpakidis.

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Beide Spieler haben auch schon einen anderen Klub gefunden. Bouzerda kehrt zum Kamener SC zurückt und nimmt Bastürk gleich mit. Öffnet sich da dann wieder eine Lücke im TuS-Kader?

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„Wir suchen noch ein bis zwei Stürmer und wollen wieder aufstocken“, sagt Dzaferoski. Kalpakidis dazu: „Wenn ein Cosgun oder ein Onucka mal ausfallen, dann kann es ganz schnell gehen. Deswegen gucken wir mal. Wenn wir die Möglichkeit haben, machen wir das“, so der TuS-Trainer. Aktuell zählt der Kader der Bövinghauser 24 Feldspieler und vier Keeper.

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